So wirken sich äußere Einflüsse auf unsere Träume aus

Wenn wir schlafen, dann gibt sich unser Gehirn alle nur erdenkliche Mühe, damit wir weiterschlafen, uns ausruhen und nicht etwa mittendrin einfach aufwachen. Auch wenn es total verrückt klingen mag, unser Gehirn ist immerzu bemüht äußere Reize und Irritationen wie Berührungen, Gerüche oder Töne oder psychische Empfindungen und Belastungen in den Traum „einzubetten“. Da ist es doch außerordentlich interessant zu erfahren, was die einzelnen äußeren Einflüsse denn so für Auswirkungen auf unsere Träume haben!

Diese Faktoren wirken sich auf unsere Träume aus

1.) Gerüche

Ein wissenschaftliches Experiment aus dem Jahre 2008 beweist, dass Gerüche ungemeine Auswirkungen auf unser Traumverhalten haben. Menschlichen Probanden wurden während ihrer Traumphase zwei verschiedene Düfte zugeführt. Dabei handelte es sich um einen durchaus positiven Duft (Rosenduft) und einen äußerst negativen Duft (verfaulte Eier). Die Probanden, die während ihrer Traumphase dem Rosenduft ausgesetzt waren, beschrieben nachher durchweg positive Träume, während die Testpersonen mit dem Geruch von faulen Eiern in der Nase hingegen negative Träume oder Traumfragmente hatten. Verantwortlich dafür ist das limbische System, eine Funktionseinheit des Gehirns, die für die Verarbeitung von Emotionen verantwortlich ist. Positive Düfte erzeugen nun mal positive Emotionen und umgekehrt ist es natürlich auch so.

2.) Klänge

Folgende Situation hat mit Sicherheit jeder schon einmal erlebt. Man träumt, dass das Telefon klingelt oder das man telefoniert. Anschließend wird man wach und das Telefon klingelt tatsächlich! Das ist allerdings kein Zufall, sondern basiert auf der Fähigkeit des Gehirns, äußere Reize in den Traum mit einbeziehen zu können. So empfinden es viele Menschen als sehr angenehm, sich vor dem Einschlafen mit leiser Musik berieseln zu lassen, oder gar vor dem Fernseher einzuschlafen. Das kann auch in der Tat sehr hilfreich sein, allerdings sollte man sich das nicht zur Angewohnheit machen, weil dadurch das Gehirn beschäftigt wird und nicht nur Ruhe kommt und das wirkt sich auf Dauer natürlich auch sehr negativ auf die Schlafqualität aus.

3.) Mentaler Zustand & Emotionen

Natürlich haben auch der mentale Zustand (Stress, Depressionen, Glücksgefühle) und die durchlebten Erlebnisse des Tages großen Einfluss auf unsere Träume. Träumt man in sehr blassen, schwarz-weißen oder grauen Tönen, dann kann das ein Anzeichen für Depressionen sein oder als Hinweis auf starke seelische Belastungen verstanden werden. Allerdings verhindern Depressionen wiederum in der Regel auch, dass man sich an seine Träume erinnert und wenn doch, dann erinnert man sich nur bruchstückhaft oder an Traumfetzen. In jedem Fall sind Träume eng mit den eigenen Emotionen verknüpft.

4.) Ernährung

Alles, was schwer verdaulich ist oder Verdauungsstörungen verursachen kann, beispielsweise stark gewürztes, fetthaltiges oder scharfes und insbesondere spätes und übermäßiges Essen, koffeinhaltige Getränke und verschiedene Erkrankungen des Verdauungssystems kann einem nicht nur den Schlaf rauben, sondern auch die Träume beeinflussen. Es müssen nicht immer unbedingt quälende Albträume die Folge sein. Allerdings beeinträchtigt es den erholsamen Schlaf, man schläft dadurch unruhiger und träumt möglicherweise somit auch sehr verworrenes Zeug.

Um einen ruhigen Schlaf und schöne Träume zu haben, sollte man nicht unbedingt direkt vor dem Schlafengehen essen und dann auch nur leichte Kost genießen und spätabends auf Koffein oder Alkohol verzichten. Mit leerem Magen sollte man auch nicht zu Bett gehen, da der Blutzucker im Schlaf absacken kann und man dadurch aufwacht und plötzlich Heißhunger verspüren kann. Hat man vor dem zu Bett gehen immer noch Hunger, dann sollte man einfach ein Glas warme Milch trinken und eine Banane dazu essen.

5.) Schlafposition

Wie man sich bettet, so liegt man. Und wie man liegt, ist ebenfalls von hoher Bedeutung, wie gut oder schlecht man schlussendlich schläft oder träumt. Wissenschaftliche Studien belegen, dass das Schlafen auf dem Bauch die Wahrscheinlichkeit von sexuellen Träumen, Träumen von Erstickung oder Verfolgung bedeutend erhöht. Schlafen Männer beispielsweise auf dem Bauch, ist das eine für den Penis sehr stimulierende Position. Gleichzeitig sind die Lungen einem höheren Druck ausgesetzt, das Atmen fällt einem schwerer und somit kann das Gehirn das als Würgen interpretieren und folglich träumt man somit vom Erstickungstod.

Schlafen auf dem Bauch schränkt zugleich auch die eigene Bewegungsfreiheit ein, resultierend daraus entstehen Träume in denen man gejagt, verfolgt oder gestalkt wird. Möchte man sich an seine Träume erinnern, dann ist es am besten in wachem Zustand in genau der Position zu verweilen in der man aufgewacht ist. Hatte man einen schönen Traum und möchte diesen, beispielsweise nach einem nächtlichen Toilettengang, wieder fortsetzen, dann ist die Wahrscheinlichkeit dafür am höchsten, wenn man sich die gleiche Schlafposition wieder einnimmt aus der man zuvor aufgewacht ist. Andersherum klappt das genauso. Wacht man beispielsweise wegen einem Albtraum auf und möchte diesen nicht weiter träumen, dann nimmt man einfach eine gänzlich andere Schlafposition ein.

6.) Drogen, Medikamente & Vitamine

Die Einnahme illegaler Drogen oder verschreibungspflichtigen Medikamenten und sogar von Vitaminen können Träume stark beeinflussen. Beispielsweise lassen Antidepressiva Träume viel realistischer als üblich erscheinen, leider handelt es sich dabei überwiegend um total verworrene oder äußerst unschöne Träume. Sehr erwähnenswert ist es übrigens, dass Vitamin B6 die Neurotransmitter im Gehirn beeinflusst und somit sehr hilfreich ist, wenn man sich an seine Träume wieder erinnern und sie keinesfalls schnell wieder vergessen möchte.

7.) Begierde

Warum träumen Raucher auf Entzug von Zigaretten oder Menschen auf Diät von Schokolade und Kuchen? Ganz einfach, sie träumen davon, weil sie diese Dinge einfach besonders begehren und sich diese Objekte somit in ihren Träumen manifestieren. Genauso ist es möglich, dass man von Menschen träumt, die man vermisst oder die man ebenfalls begehrt – eine heimliche Liebschaft beispielsweise.

8.) Sonstige Gründe

Studien haben gezeigt, dass Schwangere und Frauen nach der Geburt , haben sehr lebhafte Träume . Die Gründe können in hormonellen Veränderungen , Emotionen , zu wenig Schlaf zu finden. Aber manchmal diese Träume können in diesem nicht geringen Übergangs , die auftreten, oder in das Leben einer Frau eingetreten zu helfen.

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