Virtuelle Freundin wird zur Realität

Es gibt Dinge, die gibt es gar nicht – oder doch? Nun ja, mittlerweile sind wir ja so ziemlich abgehärtet, was Nachrichten angeht, so schnell erschüttert uns nichts mehr und wundern tun wir uns schon lange nicht mehr. Allerdings gibt es einen neuen Trend, der doch sehr verwunderlich ist und der mit größter Besorgnis auf die künftige Geburtenrate beobachtet werden sollte, nämlich die virtuelle Freundin!

Nun, manch einer denkt jetzt sicher, was die virtuelle Freundin so besonders macht und was daran so neu sein soll? Schließlich chatten die Menschen schon seit es das Internet gibt. Der Unterschied ist gewaltig, hinter der Fernbeziehung mit einem fremden Mädchen steckt nämlich kein echtes Mädchen, sondern ein Dienst namens Cloud Girlfriend.

Virtuelle Freundin erstellen

Die virtuelle Freundin ist eine Alibi-Freundin, mit der man über soziale Netzwerke kommunizieren und so die eigene (echte) Freundin eifersüchtig machen oder seine eigene Homosexualität kaschieren kann. Die virtuelle Freundin ist in 4 Schritten erstellt. Man gibt ihr einen Namen, sucht ein passendes Bild aus und verpasst ihr ein Alibi-Profil, schon hat man die Frau für`s Leben online erstellt.

Nun, ob man eine virtuelle Freundin für Soziale Netzwerke braucht oder nicht, das muss jeder selbst entscheiden,. Zumindest hat man einen Follower mehr bei Facebook & Co. und noch dazu sieht dieser sehr gut aus und außerdem ist der Dienst kostenlos.

Japaner erfindet „echte“ virtuelle Freundin

In Japan haben findige Entwickler eine virtuelle Freundin erschaffen, mit der man richtig interagieren kann und die man sogar mit auf die Strasse und an jeden beliebigen Ort mitnehmen kann. Man kann sie sogar zum shoppen mitnehmen, ohne dass sie einen einzigen Cent ausgibt, ist das nicht toll? Auf YouTube erfreut sich ein Video über zahlreiche Klicks, welches einen Japaner zeigt, der mittels einer speziellen Brille mit seiner virtuellen Freundin im Raum interagiert.

Er streichelt ihr über den Kopf, ihr scheint`s zu gefallen, sie reagiert nämlich entsprechend auf Berührungen und mitunter nicht nur auf Streicheleinheiten, sondern auch auf Schläge. Eine Frau, die auf Schläge programmiert ist? Zum Glück handelt es sich dabei nur um eine virtuelle Freundin, Japaner haben halt manchmal einen etwas merkwürdigen Geschmack.

Was bringt die Zukunft?

Die Technik steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber sie ist da. Viele sind der Meinung, dass die Computerspiele der Zukunft durch eine Brille oder einen speziellen Helm oder Sensoren virtuell im Raum stattfinden und längst nicht mehr am PC, sondern mehr oder minder real gezockt werden. Warum sollte man da in Zukunft keine virtuelle Freundin haben? Was vor einigen Jahren noch als Undenkbares Science-Fiction Szenario galt, könnte übermorgen schon Realität werden.

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