Geld verleihen: Sollte man Freunden Geld leihen?

Es gibt immer wieder Situationen im Leben, in denen ein Mensch Geld braucht und keines hat. In der Regel geht man dann zur Bank und nimmt einen Kredit auf oder überzieht seinen Dispositionskredit auf dem Konto oder, die einfachste und günstigste Variante, man leiht sich einfach das benötigte Geld in seinem Freundeskreis. Geld verleihen an Freunde ist ein unangenehmes Thema und es ist etwas, mit dem man sich im Laufe seines Lebens immer wieder auseinandersetzen muss. Geld verleihen, da hört bei vielen die „Freundschaft“ ganz schnell auf, allerdings darf in diesem Fall auch stark bezweifelt werden, ob es jemals eine wahre Freundschaft war?

Sollte man Freunden Geld leihen?

Sollte man Freunden Geld verleihen oder lieber nicht? Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort, denn dazu sind wir Menschen zu verschieden und natürlich kommt es auch auf die jeweiligen Umstände und insbesondere auch auf die Höhe des Geldbetrages an. Verleiht man Geld, kann man eigentlich nur verlieren. Man hat keine Sicherheiten und auch keine Zinsen, als Gegenleistung bekommt man lediglich ein Dankeschön und vielleicht etwas Anerkennung und das gute Gefühl, einem Freund aus der Patsche geholfen zu haben. Wozu hat man denn schließlich Freunde, wenn man in der Not nicht auf sie zählen kann und genau hier liegt der Hase begraben. Wird man von einem guten Freund oder einer guten Freundin nach Geld gefragt und lehnt diese Bitte ab, dann könnte das schlecht rüberkommen – verständlich. Freunde misstrauen sich nicht und helfen sich nun mal gegenseitig. Tut man das nicht, führt das schnell zu einem Bruch in der Freundschaft und dann ist man allenfalls noch ein Kumpel oder ein Bekannter.

Geld verleihen: trau, schau, wem!

Schlussendlich muss jeder selbst wissen, an wen er sein Geld verleihen möchte und an wen nicht, hierbei sollte man einfach klassifizieren und sich folgende Fragen stellen. Würde die Person dasselbe für mich tun? Könnte ich die Summe verkraften und wie realistisch ist es, dass die Person die Summe zum vereinbarten Zeitpunkt an mich zurückzahlt? Oftmals ist es sogar so, dass man jemandem Geld leiht und die Freundschaft daran zerbricht, dass der Schuldner seinem Freund das geliehene Geld einfach nicht mehr zurückzahlt und dieser in die Röhre schaut.

Schlussendlich ist man so das Geld los und den Freund gleich mit. Zwar weiß man dann, woran man ist, dennoch ist es nur ein schwacher Trost. Trotz aller Vorbehalte und Bedenken ist es durchaus normal, einem Freund Geld zu leihen, allerdings sollte es Ehrensache sein, dieses Geld zum vereinbarten Zeitpunkt wieder zurückzuzahlen, und zwar so, dass man nicht danach fragen muss. Nach seinem Geld zu fragen ist den meisten Menschen sehr unangenehm, so weit sollte man es nicht kommen lassen und seine Schulden auch nicht „vergessen“.

Größere Summen Geld verleihen

An Geld zerbrechen können selbst die besten Freundschaften zerbrechen und je höher der Geldbetrag ist, desto höher ist das Risiko, das sind nun mal die Fakten! Aus diesem Grund ist man gut beraten, bei höheren Summen einen schriftlichen Privatkreditvertrag über das Darlehen aufzusetzen. Im Fall der Fälle hat man zumindest etwas Handfestes in der Hand und verliert vielleicht einen „guten Freund“, dafür jedoch nicht sein Geld.

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