Ursachen für Laktoseintoleranz

Unter einer Laktoseintoleranz versteht man die Unfähigkeit des Körpers, Milchzucker zu verdauen. Laktoseintoleranz gegenüber Milchzucker entsteht durch einen Laktasemangel. Laktase ist ein körpereigenes Enzym, welches in den Schleimhäuten des menschlichen Dünndarms gebildet wird und beim Verdauungsprozess zuständig für die Spaltung der Laktose ist.

Laktasemangel und Laktoseintoleranz können in seltenen Fällen zwar auch angeboren sein, jedoch ist das nur äußerst selten der Fall. Vielmehr ist es so, dass sich mit fortschreitendem Alter irgendwann die Bildung des Enzyms reduziert und es so zur Laktoseintoleranz und der Unverträglichkeit von Milchzucker und Milchprodukten kommen kann.

Symptome und Entstehung der Laktoseintoleranz

Menschen mit Laktasemangel leiden nach dem Konsum von Milchprodukten oftmals unter Symptomen wie Blähungen oder Bauchschmerzen, selbst Übelkeit, starke Bauchkrämpfe und Durchfall sind keine Seltenheit. Diese Symptome entstehen, da der Milchzucker (Laktose) mangels Laktase nicht in seine beiden Zuckerbestandteile Galactose (Schleimzucker) und Glucose (Traubenzucker) zersetzt werden kann.

Anstatt ins Blut, wandert der Milchzucker unverdaut in den Darm, gärt dort und ruft anschließend die typischen Symptome der Laktoseintoleranz hervor. Die Symptome der Laktose Unverträglichkeit können unterschiedlich stark auftreten und von 30 Minuten bis mehreren Stunden nach dem Konsum von laktosehaltigen Lebensmitteln, wie beispielsweise frischer Milch andauern.

Der Laktasemangel ist auch genetisch bedingt. Die meisten Europäer haben beispielsweise kein Problem mit der Verdauung von Milchzucker, während die Mehrheit der Afrikaner und sogar 90 % der Asiaten unter der Laktoseintoleranz leiden.

Milch trinken trotz Laktose Unverträglichkeit

Da der Körper auch bei Laktose Unverträglichkeit oftmals konstant, jedoch nur geringe Mengen Laktase produziert, sollte man einfach mal versuchen, geringere Mengen Milchzucker zu sich zu nehmen. Frische Milch ist sehr gesund und man muss nicht unbedingt darauf verzichten, wenn man nur in Abständen und über den Tag verteilt mehrere kleine Gläser Milch trinken tut.

Da der Körper auch bei Laktose Unverträglichkeit oftmals konstant, jedoch nur geringe Mengen Laktase produziert, sollte man einfach mal versuchen, geringere Mengen Milchzucker zu sich zu nehmen. Frische Milch ist sehr gesund und man muss nicht unbedingt darauf verzichten, wenn man nur in Abständen und über den Tag verteilt mehrere kleine Gläser Milch trinken tut.

Bei vielen Menschen findet dadurch nämlich eine Veränderung der Darmflora statt und es wird wieder mehr Laktase produziert. Alternativ gibt es auch Laktase-Präparate als Tabletten oder Tropfen, welche den Milchzucker zersetzen und einem so die problemlose Verdauung von und Milchprodukten ermöglichen.

Gefahren bei Laktose Unverträglichkeit

Leider ist es so, dass viele Menschen mit Laktoseintoleranz und Laktasemangel sämtliche Milchprodukte meiden und auf Milchzucker weitestgehend verzichten. Milch und Milchprodukte enthalten sehr viel Kalzium, das Mineral, welches der Körper nicht selber bilden kann und welches bei Mangelerscheinungen zu Störungen des Gleichgewichts zwischen den unterschiedlichen Elektrolyten im Körper des Menschen führen, und eine Übererregbarkeit der Muskeln und Nerven oder gar Knochenschwund zur Folge haben kann.

Viel Kalzium enthalten neben Milchprodukten auch Lebensmittel wie Sojaprodukte, Hülsenfrüchte, Orangen, dunkelgrünes Gemüse, Nüsse, Artischocken, Spargel, kleine Fische mit Gräten, getrocknete Feigen und angereicherte Frühstücks-Cerealien.

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