So funktioniert Selfstorage

In deutschen Großstädten sind vielerorts die Lagerkapazitäten denkbar knapp und wer das Glück hat eine abschließbare Garage zu finden, bezahlt auch eine dementsprechend hohe Miete. So verfügen beispielsweise rund ein Fünftel aller Privathaushalte und auch viele Firmen einfach nicht über ausreichend Stauraumflächen, um beispielsweise nicht benötigte Möbel oder Waren sicher und trocken zwischenzulagern. In diesem Fall bietet sich das sogenannte Selfstorage geradezu an!

Was bedeutet Selfstorage?

Das Wort Selfstorage stammt aus dem englischen und bedeutet so viel wie „Selbst einlagern“, sinngemäß kann man es auch als Mietlager oder Selbstlagerzentrum bezeichnen. Selfstorage-Unterehmen bieten Privatkunden und Firmen individuelle Lagerflächen unterschiedlicher Größen und ermöglichen einem bei sehr flexiblen Mietzeiten so die Selbsteinlagerung von Gegenständen über einen gewissen Zeitraum. Mietlager unterscheiden sich in der Regel in Indoor- und Outdoor Lager. Ein Outdoor-Lager ist im Prinzip nichts anderes als eine moderne Bezeichnung für eine abschließbare und meist unbewachte und unbeheizte Garage.

Ein Indoor-Lager ist da schon auf einem ganz anderen Level, denn solche Selbstlagerzentren bieten ihren Kunden wirklich einen ausgezeichneten Service: Klimatisierung und trockene Lagerräume, hohe Sicherheitsstandards durch permanente Video- und Alarmüberwachung, Zugang zu den Lagerflächen rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche sowie flexible Mietzeiten und individuelle Mietflächen jeglicher Größe. Somit bietet man dem Kunden genau das an, was er auch erwartet. Zieht man beispielsweise aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt oder eine kleinere Wohnung um und möchte seine Möbel für eine gewisse Zeit zwischenlagern, dann bietet sich Selfstorage geradezu an. Hinter den schicken Fassaden der zumeist sehr modernen Bauten verbergen sich Hunderte von einzelnen Lagerräumen jeglicher Art für private und gewerbliche Kunden.

Die Nachfrage nach Mietlagern steigt

Das Selfstorage entstand schon in den frühen 60er Jahren, als findige Menschen in Amerika begannen Schuppen zu bauen, um sie als Lagerflächen an die Stadtbewohner zu vermieten (nachzulesen unter Mietlager Wikipedia), doch im Prinzip gibt es diese Dienstleistung schon seit Anbeginn der vermietbaren Lagerräume und Garagen. Heutzutage will man seine Sachen jedoch nicht in einem modrigen Schuppen unterstellen, sondern hat ganz andere Erwartungen. Moderne Mietlager bieten ihren Kunden hohe Standards in puncto Sicherheit, flexible Lagerflächen und Mietzeiten und sind rund um die Uhr für den Mieter zugänglich. In den USA sind Mietlager längst etabliert und auch in Deutschland ist die Nachfrage enorm und kontinuierlich steigend. Nach Aussage des Selfstorage-Verbandes ist die Selfstorage Branche in den letzten 10 Jahren um mehr als das 10-Fache ihres Volumens angewachsen und man geht auch von einem kontinuierlichen Wachstum in der Branche aus.

https://zukunftswochen.de/outdoorkitche/