Schach spielen lernen für Anfänger

Das Schachspiel ist das populärste Brettspiel im europäischen Raum und wird von sehr vielen Menschen zum reinen Vergnügen oder in organisierten Wettkämpfen als Turnierschach gespielt. Schach spielen ist gut fürs Gedächtniss und ist sogar eine anerkannte Sportart (Denksport). Schach wird in vielen Variationen, jedoch immer nach gleichbleibenden Regeln gespielt.

Eine Partie Schach kann wenige Minuten oder sogar Jahre dauern, wenn es sich bei der Partie um Briefschach handelt und die Spieler beispielsweise kontinental voneinander getrennt sich und sich gegenseitig ihre Züge per Brief oder Postkarte mitteilen.

Schach kann man gegen menschliche Gegner oder Schachcomputer spielen, sehr populär ist auch die Online-Variante, denn beim Online-Schach findet man unzählige Schachspieler aus der ganzen Welt, mit denen man sich messen kann. Doch bevor es so weit ist, sollte man erstmal Schach spielen lernen und sich mit den Regeln des Spiels vertraut machen.

Schach spielen lernen: Aufstellung der Spielfiguren

Eine Partie Schach wird immer auf einem quadratischen Spielbrett mit 8 x 8 beziehungsweise 64 schwarzen und weißen Feldern gespielt. Jeder Spieler hat zu Beginn des Spiels jeweils 16 weiße oder schwarze Spielfiguren, die er gemäß den Spielregeln auf dem Schachbrett aufstellt. Die acht Bauern reiht jeder Spieler von sich aus gesehen nebeneinander in der zweiten Reihe auf.

Die Türme kommen in die äußersten Ecken der ersten Reihe, daneben werden die zwei Pferde und anschließend die Läufer platziert. Mittig sind jetzt noch die zwei Plätze frei die für die Königsfiguren (König und Königin) vorgesehen sind. Die Königin wird immer auf das mit der Spielfigur gleichfarbige Feld gesetzt, der König nebenan platziert. Nun sind alle Schachfiguren in zwei Reihen aufgestellt, das Spiel kann beginnen!

So werden die Spielfiguren bewegt

Die Figuren haben unterschiedliche Möglichkeiten, um sich auf dem Schachbrett zu bewegen. Wenn man Schach spielen lernen möchte, dann sollte man zuerst mit den Bewegungsradius der einzelnen Figuren anfangen. Die Figur mit der geringsten Bewegungsfähigkeit ist der Bauer. Der Bauer kann immer nur ein Feld nach vorne bewegt werden, außer beim Eröffnungszug, dann sind es zwei Felder. Bauern können nur geradeaus laufen, außer, der Bauer hat unmittelbar und diagonal im angrenzenden Feld eine gegnerische Spielfigur vor sich die er so aus dem Spiel nehmen kann. Erreicht man mit einem Bauer die gegnerische Spielhälfte, so kann man ihn gegen eine höherwertige Figur, beispielsweise die Königin, falls man sie vorher verloren hat, eintauschen.

Der König hat ebenfalls einen sehr eingeschränkten Bewegungsradius, denn er darf wie der Bauer pro Spielzug nur einmal bewegt werden, dafür jedoch in alle Richtugen, sofern er sich dabei nicht einem „Schach“ einer gegnerischen Figur aussetzt. Nicht umsonst heißt das Schachspiel auch „Das Spiel der Könige“, denn wenn der König bewegungsunfähig ist, dann ist er schachmatt und das Spiel verloren! Aus diesem Grund sollte man den König immer gut absichern und durch andere Figuren schützen.

Die weiteren Spielfiguren

Die Königin ist die stärkste Spielfigur und kann sich nach allen Richtungen bewegen: vorwärts, rückwärts und diagonal. Die Bewegungen werden nur begrenzt durch das Spielfeld, eine eigene Figur die im Wege steht oder wenn man durch das wegziehen der Dame den König einer Schachposition aussetzen würde. Türme können sich nur geradeaus, vorwärts, rückwärts oder seitwärts bewegen, Läufer nur diagonal in jede Richtig laufen, beide Figuren werden durch eigene im Wege stehende Figuren begrenzt.

Die einzige Figur, die eigene Figuren überspringen darf, ist das Pferd. Das Pferd kann in jede Richtung bewegt werden und zwar immer zwei Felder seitlich, nach vorne oder zurück und dann entweder ein Feld nach rechts oder links. Das Ganze sieht auf den ersten Blick recht simpel aus. Schach spielen lernen ist wirklich nicht schwer, die Grundzüge des Spiels hat man schnell begriffen, um Schach in Perfektion zu spielen und das Spiel zu beherrschen benötigt man jedoch Jahre.

Schach ist sehr komplex und bereits nach zwei Zügen können unglaubliche 72.084 verschiedene Stellungen entstehen! Es ist ein sehr intelligentes Spiel für Taktiker, bei dem man sehr viel Geduld braucht und möglichst viele der eigenen Züge und der Gegenzüge seines Mitspielers im Vorfeld berechnen sollte. Gute Schachspieler zeichnen sich dadurch aus, dass sie möglichst viele der möglichen Kombinationen vorausberechnen können oder zumindest mehr als der Gegner.

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