Rumpsteak braten in der Pfanne

Ein gutes Rumpsteak schmeckt einfach vorzüglich, allerdings auch nur dann, wenn es richtig zubereitet wurde. Rumpsteak braten ist eigentlich ganz einfach, allerdings ist es wirklich verwunderlich, wie viele Menschen sich damit schwer tun, wenn sie Rumpsteak grillen oder in der Pfanne zubereiten möchten. Wenn das Rindersteak hart, zäh und trocken ist und nach Schuhsohle aussieht, ist die Enttäuschung natürlich groß und wirklich schade um das gute Fleisch. Wie das Rumpsteak im Endeffekt schmecken tut, hängt natürlich auch von der Fleischqualität ab, vakuumverpacktes Billigfleisch schmeckt niemals so gut wie gutes Rindersteak vom Metzger. Beim Einkauf sollte man unbedingt darauf achten, dass das Fleisch über eine zarte Marmorierung sowie eine feine Struktur verfügt.

Rumpsteak braten in der Pfanne

Das Rumpsteak wird aus dem Rückenstück des Rindes geschnitten. Es sollte keinesfalls zu dünn sein, sondern darf ruhig 2 cm Dicke haben und etwa 200 – 300 Gramm wiegen. Oftmals stellt sich die Frage, ob man das Rindersteak vor oder nach dem Braten würzen soll. Das ist Geschmackssache und eigentlich egal – salzt und pfeffert man das Rumpsteak vorher, sollte man das allerdings erst kurz vor dem Braten tun, damit das Salz dem Fleisch nicht unnötig Flüssigkeit entzieht. Ich persönlich würze das Rumpsteak lieber hinterher.

Wenn man Rumpsteak braten möchte, benutzt man am besten eine eigens dafür geeignete und entsprechend schwere Fleischpfanne und erhitzt zunächst die alleinige Pfanne auf dem Herd auf der höchsten Stufe. Hält man seine Hand über die Pfanne und spürt eine gute Strahlungswärme, hat die Pfanne ihre Betriebstemperatur erreicht, gibt man etwas hocherhitzbares Fett (z. B. Palmöl oder Palmfett) hinzu. Da wir das Rumpsteak braten und nicht frittieren möchten, sollte man keinesfalls zu viel Fett verwenden. Es ist vollkommen ausreichend, wenn der Pfannenboden größtenteils dünn mit Fett oder Öl bedeckt ist.
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Bevor man das Rumpsteak braten kann, muss das Fett in der Pfanne noch richtig heiß werden. Das Fett ist heiß genug, wenn sich richtig viele Bläschen bilden, nachdem man beispielsweise einen Holzlöffel hineingehalten hat. Wenn die Pfanne mit dem Fett heiß genug ist, reduziert man die Hitze um ein Drittel (Stufe 3 auf Stufe 2 oder Stufe 9 auf Stufe 6) und legt das mit Küchenkrepp abgetupfte Rindersteak hinein. Das macht man am besten mit der Hand und vom Pfannenrand beginnend von sich weg in die Pfanne hinein.

Mag man sein Rindersteak am liebsten medium, brät man es am besten beidseitig für jeweils 3 Minuten in der Pfanne an. Bei einer Minute Bratzeit pro Seite ist das Rumpsteak innen noch roh, bei 2 Minuten ein Mittelding zwischen roh und Medium, 3 Minuten sind ideal. In jedem Fall darf das Fleisch nur einmal in der Pfanne gewendet werden (nicht mit der Gabel reinstechen!) und muss beidseitig exakt die gleiche Zeit gebraten werden. Mag man sein Rindersteak lieber durch, brät man es 3 Minuten in der Pfanne an und legt es zum vollständigen Durchgaren noch für 5-6 Minuten bei 180° in den Backofen.

Wickelt man das Rindersteak nach dem Braten in Alufolie ein, hat das zur Folge, dass sich der Fleischsaft in das Fleisch zurückzieht und die Fasern des Fleisches entspannen. Das macht das Rumpsteak schön zart und saftig und lässt es anschließend so schmecken, wie ein gutes Rumpsteak schlussendlich auch schmecken sollte!

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