Rauchen aufhören: Die besten Tipps

Nichtraucher haben für vieles Verständnis, nicht jedoch für Raucher! Im Prinzip haben sie ja auch recht, denn wie soll man jemanden verstehen, der freiwillig stinkt, seine Gesundheit gefährdet und dafür sogar auch noch Geld bezahlt? Nun, Raucher rauchen, weil sie süchtig nach Zigaretten sind und einfach nicht wissen wie sie ihre Nikotinsucht besiegen und endlich mit dem Rauchen aufhören können! Vermutlich lesen Sie diesen Artikel, weil Sie endlich mit dem Rauchen aufhören wollen und „Rauchen aufhören Tipps“ oder Ähnliches in das Eingabefenster ihrer Suchmaschine eingegeben haben. Herzlichen Glückwunsch, dann sind Sie hier richtig! Denn wer kann ihnen bessere „Rauchen aufhören Tipps“ geben, als ein Kettenraucher, der es geschafft hat? Ich habe 25 Jahre lang geraucht und zum Schluss sogar mindestens 4 Päckchen Zigaretten am Tag, doch heute bin ich Nichtraucher und ganz ehrlich – wenn ich das geschafft habe, dann schaffen Sie das auch!

Über mich und meine „Raucherkarriere“

Zunächst erzähle ich Ihnen etwas über mich. Ich stamme aus einer Raucherfamilie. Mein Vater war starker Kettenraucher, meine Mutter Gelegenheitsraucheinr, meine älteren Geschwister waren Raucher, praktisch griff mein ganzes Umfeld seit meiner Kindheit regelmäßig zur Zigarette. Und so war es nicht weiter verwunderlich, dass ich das mit 14 Jahren (!) auch tat und als 15-jähriger bereits nikotinsüchtig und somit schon ein abhängiger Raucher war. Obwohl meine Eltern selbst Raucher waren, wollten Sie nicht, dass ich auch rauche. Sie haben versucht, mir das Rauchen zu verbieten und argumentierten, dass es ungesund sei und so weiter. Das wusste ich natürlich auch, aber schließlich rauchten sie ja selbst und beraubten sich somit ihrer eigenen Argumente. Mein Vater starb übrigens mit 57 Jahren an einem Herzinfarkt und meine Mutter erlitt 12 Jahre später einen schweren Schlaganfall. Beide waren wie gesagt ein Leben lang Raucher gewesen! Nichtsdestotrotz war selbst das für mich kein Grund, um mit dem rauchen aufhören zu wollen. Ich rauchte weiter bis eines Tages …

… unsere Tochter auf die Welt kam

Meine Frau war auch Raucherin, wenn auch keine besonders starke. Rauchen in der Schwangerschaft kam für sie gar nicht infrage, also hörte sie sofort auf. Natürlich hat man eine Vielzahl an guten Gründen, warum man mit dem Rauchen aufhören sollte, doch als unsere Tochter auf die Welt kam, war für mich endgültig Schluss! Wenn nicht nur der Atem, sondern auch die Hände und die Klamotten nach Rauch stinken und man sich deswegen seinem eigenen Kind nicht nähern möchte, dann sollte man sich einfach fragen, was wichtiger ist? Die Zigaretten standen zwischen mir und meinem Baby und schlussendlich war es nicht nur das. Ich habe aufgehört zu rauchen, weil ich länger leben will – für sie!

Rauchen aufhören: Mit diesen Tipps schaffen Sie das auch!

Es ist wirklich unglaublich, was es alles für Hilfsmittel zur Rauchentwöhnung gibt. Manche nehmen Nikotinpflaster oder kauen Nikotinkaugummis, manche versuchen durch Hypnose oder Akupunktur zum Nichtraucher zu werden und schlussendlich gibt es noch die E-Zigarette und mit Sicherheit noch einige weitere Möglichkeiten, die mir jedoch nicht bekannt sind. Wollen Sie meine Meinung dazu wissen? Nichts davon wird helfen, wenn der Wille schwach ist. Wenn man wirklich mit dem Rauchen aufhören will, dann muss man es einfach tun! Mit Sicherheit kennen auch Sie Menschen, die früher einmal geraucht haben und heute Nichtraucher sind. Fragt man diese, wie die das geschafft haben, dann bekommt man immer die gleiche Antwort: „Einfach aufgehört!“

Wie gesagt, ich war Kettenraucher und mit Rauchen aufhören war für mich kein kleiner Schritt und ehrlich gesagt hatte ich auch etwas Angst davor! Zigaretten waren immer Teil meines Lebens gewesen, es war eine Gewohnheit und Gewohnheiten geben wir Menschen nur ungern auf, auch wenn es schlechte sind. Ich habe es einfach so gemacht, dass ich vor dem zu Bett gehen meine letzte Zigarette geraucht habe und mit gesagt habe, dass ich am nächsten Tag als Nichtraucher aufstehen werde. Normalerweise habe ich den Tag mit Kaffee und Zigaretten begonnen, doch dieser Tag war anders. Ich habe gefrühstückt und Kaffee getrunken und versucht, einfach keinen Gedanken an Zigaretten zu verschwenden und ganz wichtig: Ich wollte auch nicht darüber reden! Wenn man darüber redet, denkt man automatisch wieder an Zigaretten und das sollte man tunlichst meiden.

Wenn man mit dem Rauchen aufhören will, dann sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man als Nikotinsüchtiger einen Entzug durchmachen muss und ein Entzug ist alles andere als leicht. Das Gute ist jedoch ist die Tatsache, dass das im Körper befindliche Nikotin bereits nach 3-4 Tagen abgebaut ist und die Rezeptoren im Gehirn keinen Nachschub mehr verlangen. Es sind also lediglich die ersten 3-4 Tage, die man überstehen muss und wer das geschafft hat, hat das Schlimmste bereits hinter sich und ist auf dem besten Wege ein Nichtraucher zu werden und endlich ein rauchfreies, gesünderes und vor allem längeres Leben zu führen! Heute ärgere ich mich eigentlich nur, warum ich eigentlich nicht viel früher mit dem Rauchen aufgehört habe, denn erst jetzt sehe ich die ganzen Vorteile, die man als Nichtraucher hat.

Rauchen aufhören Vorteile

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum man seine Nikotinsucht besiegen und mit dem Rauchen aufhören sollte. Gesundheitliche Gründe spielen eine wichtige Rolle und natürlich sollte man die sozialen und finanziellen Aspekte nicht vergessen! Zigaretten werden schließlich immer teurer, ich habe am Tag mvier Päckchen und für mindestens 20 Euro geraucht. Summiert man diese Summe auf 365 Tage, dann habe ich im Jahr 7300 Euro nur für Zigaretten ausgegeben. Als Raucher habe ich versucht das zu ignorieren, doch wenn ich mir das heute mal vor Augen führe, dann kann ich das kaum fassen! Auch soziale Aspekte spielen eine wichtige Rolle, denn Rauchen ist vielerorts unerwünscht und gilt als verpönt. Als Raucher grenzt man sich praktisch freiwillig von der Gesellschaft aus und schädigt nicht nur sich selbst, sondern auch seine passivrauchenden Mitmenschen. Um ehrlich zu sein, waren die ersten Tage der Rauchentwöhnung sehr schwer für mich. Allerdings habe ich mir gesagt, dass das Nichts im Vergleich zu den Qualen und Folgen von Prostatakrebs, Lungenkrebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall sei!

Der Wille zählt

Auch wenn es abgedroschen klingt, was zählt, ist der Wille, denn Sie werden nur dann zum Nichtraucher, wenn Sie das auch wirklich wollen. Gründe dafür gibt es zuhauf: Man erfreut sich über eine viel bessere Gesundheit und Kondition, ein vitaleres Aussehen, einen deutlich verbesserten Geschmack auf der Zunge, viel mehr Geld in der Tasche und vergessen Sie auch nicht die Zeit, die Sie isoliert mit den Zigaretten verbringen. Hören Sie mit dem Rauchen auf – Sie schaffen das auch!

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