Grüner Rasen: Das Einmaleins der Rasenpflege

Ein schöner Rasen verschönert jedes Grundstück ungemein, allerdings erfordert eine sattgrüne und gesunde Rasenfläche auch die entsprechende Rasenpflege. Mit dem schöneren Wetter sollte man sich ab März oder April auch seinem Rasen widmen und das Grün zunächst einmal von sämtlichen Blättern, abgebrochenen Zweigen, verdorrtem Gras und Unkraut und etwaigen anderen Verunreinigungen befreien.

Die Rasenpflege beginnt im Frühjahr

Danach sollte man seinen Rasen unbedingt aerifizieren. Aerifizieren ist ein Fachbegriff aus dem Bereich der Rasenpflege und bedeutet lediglich den Rasen lüften. Dazu wird die Rasenfläche zunächst vertikutiert und mit einem Rechen der Rasenfilz und abgestorbenes Gras entfernt.

Um den Rasen zu belüften, sticht man schließend mit einer Forke oder einer speziellen Aerifizierungsgabel pro Quadratmeter Rasenfläche mindestens 100 Löcher in den Boden. Dadurch wird der Rasen belüftet und außerdem fließt auch das Regenwasser besser ab. Außerdem empfiehlt es sich, runden Sand auf die aufgelockerte Erde zu streuen und insbesondere an kahlen Stellen Rasensamen nachzusäen.

Rasen richtig düngen

Nachdem man die erste Etappe der frühjährlichen Rasenpflege vollbracht ist und der Rasen vertikutiert, gereinigt und gelüftet wurde, sollte er auch noch gedüngt werden, denn schließlich braucht der Rasen auch seine Nährstoffe wie jede andere Pflanze auch. Dazu verwendet man entweder einen organischen Rasendünger oder einen Volldünger bzw. NPK-Dünger. Beide Dünger tun dem Wachstum der Rasenfläche gut, allerdings gibt es zwischen diesen beiden Düngersorten signifikante Unterschiede.

Im Gegensatz zum organischen Dünger werden dem Rasen durch den Volldünger die Nährstoffe zwar sehr schnell zugeführt, allerdings bedeutet das auch, dass der Rasen insbesondere bei Regen auch viel schneller wächst und somit auch viel öfters gemäht und nachgedüngt werden muss. Ein guter Rasendünger enthält die Grundelemente Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie Mineralstoffe und Mikroelemente und ganz wichtig: Eisensulfat!

Eisensulfat beugt nämlich nicht nur der Moosbildung vor, sondern repariert durch Chlorose verursachte vergilbte Stellen oder gelben Rasen oder Rasenflächen und sorgt somit für eine schöne sattgrüne Rasenfläche. Die Rasendüngung sollte vier Mal im Jahr jeweils im März und Juli durchgeführt werden und im Abstand von 15 Tagen wiederholt werden.

Rasenpflege: So wird der Rasen gemäht und gewässert

Der Rasen wird das erste Mal gemäht, wenn die Grashalme eine Höhe von 6-7 erreicht haben. Wie oft der Rasen gemährt werden muss, hängt von der Menge des Niederschlags und dem Dünger ab der verwendet wurde. Ideal wäre 2 x Rasen mähen in der Woche, 1 x wöchentlich sollte jedoch die Regel sein.

Bei der wöchentlichen Rasenpflege sollte man darauf achten, dass man immer die gleichen Bahnen fährt und keineswegs mit dem Rasenmäher hin und her oder zickzack fährt. Grasschnitt sollte nicht liegenbleiben, sondern sofort aufgesammelt werden.

Das Rasen mähen sowie das Gießen sollte nur in den Abendstunden und keinesfalls in praller Sonne erfolgen. Selbst bei bester Rasenpflege wird man es nicht verhindern können, das sich ab und an kahle Stellen im Rasen bilden und man diese mit Rasensamen nachsäen muss.

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