Partnersuche kostenlos: Was taugen kostenlose Singebörsen?

Was vor einigen Jahren noch als verpönt galt, ist heutzutage die Regel: Wer als Single auf Partnersuche ist, sucht sein Glück auf Partnerbörsen und hält im Internet Ausschau nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Neben vielen kostenpflichtigen Portalen gibt es auch viele Partnerbörsen, bei denen die Partnersuche kostenlos ist – angeblich, doch ist das auch tatsächlich so?

Partnersuche kostenlos – das steckt dahinter!

Das Wort „kostenlos“ hört jeder gerne und dementsprechend ist es auch kein Wunder, dass viele Partnerbörsen mit Slogans wie „Partnersuche kostenlos“ um neue Mitglieder werben. Doch hier sollte man Vorsicht walten lassen und das Angebot genau unter die Lupe nehmen. Oftmals ist es nämlich so, dass lediglich die Registrierung auf dem Portal und nicht die Partnersuche kostenlos ist bzw. dass man für viele eigentlich sehr nützliche und wichtige Funktionen doch seinen Obolus entrichten sprich die Zusatzfunktionen (jemanden anschreiben, sein Profil ansehen, Fotos von sich hochladen, Fotos anderer Singles ansehen, etc.) muss. Im Prinzip heißt das nichts anderes, als dass man einen funktionell stark eingeschränkten Account besitzt, mit dem man sich zwar auf dem Portal umschauen kann, bei Gefallen früher oder später doch Geld für die Freischaltung der Zusatzfunktionen (ohne die es nun mal nicht geht) bezahlen muss.

Die Partnersuche im Internet floriert und ist für die Partnerbörsen ein lukratives Geschäft. Viele Anbieter ködern ihre Kunden mit dem Slogan „Partnersuche kostenlos“, doch schnell wird man feststellen, dass dieser „Gratisaccount“ doch mehr oder weniger nutzlos ist. Allerdings sollte man auch bedenken, dass es die Betreiber auch eine schöne Stange Geld kostet, solch eine Webseite zu betreiben und dass diese schlussendlich auch Geld damit verdienen wollen. Das geht nun mal nur über kostenpflichtige Premium-Accounts oder aber durch Werbeeinnahmen. Einige Portale bieten die Partnersuche kostenlos an – ohne Wenn und Aber – dafür sollte man sich aber auch nicht an den teilweise massiven Werbeeinblendungen stören.

AGB`s lesen und verstehen

Es spricht auch nichts dagegen, für einen guten Service zu bezahlen. Die Frage ist nur, wie viel? Meldet man sich bei einer kostenlosen Partnerbörse an, dann sollte dort eine klare Preistransparenz herrschen und man sollte sorgfältig die AGBs und das viel besagte „Kleingedruckte“ lesen. Auf Bezahlangebote, die sofort zu einem Sechsmonateabo verpflichten und womöglich Hunderte von Euros, sollte man keinesfalls eingehen. Viele Partnerbörsen erstellen einem ein psychologisches Profil, das ist natürlich nicht ganz kostenlos.

Macht man von seinem 14-tägigem Widerrufsrecht gebrauch, bekommt man zwar die Anmeldegebühren, oftmals jedoch nicht die Kosten für die bereits in Anspruch genommene Dienstleistung der Profilerstellung erstattet. Das kann passieren, wenn man bei der Registrierung aufgefordert wird auf sein Widerrufsrecht hinsichtlich des Persönlichkeitsprofils zu verzichten und dem zustimmt. Um hinterher nicht in die Röhre zu schauen, sollte man zuvor immer die AGB`s gründlich durchgelesen und verstanden haben und hinsichtlich aller Preise, Kündigungsfristen und versteckter Kosten gut informiert sein.

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