Mittel gegen Schwitzen

Wenn ein Mensch schwitzt, dann tut das seinem Körper eigentlich gut. Schwitzen ist ein natürlicher Mechanismus zur Kühlung der Haut. So gesehen wirkt die Transpiration wie eine natürliche Klimaanlage. Die Schweißdrüsen sondern Schweiß ab, welcher die Haut kühlt und so den Menschen vor der Überhitzung schützt.

Schwitzen ist zwar natürlich, beim Sport beispielsweise oder in der Sauna, im Alltag zu schwitzen ist jedoch sehr unangenehm und vor allen dann, wenn sich Schweißflecken um die Achselhöhlen bilden und noch dazu das Deo versagt. Das muss nicht sein, denn es gibt einfache und sehr effektive Mittel gegen Schwitzen.

Schwitzen ist nicht nur sehr unangenehm, sondern kann auch sehr ermüdend sein, durch nächtliches Schwitzen beispielsweise. Viele Menschen schwitzen in der Nacht im Bett sogar so stark, dass sie dadurch aufwachen, die Kleidung wechseln oder duschen müssen. Viele Menschen haben durch nächtliches Schwitzen sogar Schlafstörungen.

Nächtliches Schwitzen – Mittel gegen Schwitzen in der Nacht

Wenn der Mensch übermäßig schwitzt, spricht man von einer Hyperhidrose, wobei diese in eine leichte, mäßige und starke Hyperhidrose unterteilt ist. Schwitzen in der Nacht ist ein ganz normaler Prozess. Da der Körper nachts seine Temperatur senkt, produziert er Schweiß um Körperwärme in Form von Verdunstung abgeben zu können. Im Schlafzimmer sollte es nachts nicht zu kalt und nicht zu warm sein, eine Temperatur von 18° gilt als ideal.

Die Bettdecke sollte keinesfalls zu dick sein und Feuchtigkeit aufnehmen können. Auch Alkoholkonsum, zu scharf gewürztes Essen, Stress oder Sorgen können die Ursachen für nächtliches Schwitzen sein, allerdings kann das permanente Schwitzen in der Nacht auch ein Anzeichen für eine Erkrankung sein. Sollten einfache Mittel gegen Schwitzen (Bettdecke austauschen, Zimmertemperatur anpassen) nicht helfen, so sollte man bei dauerhaftem nächtlichen Schweißaustritt unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Ein Mensch verliert durch die Transpiration bis zu 2 Liter Wasser am Tag. Der Schweiß besteht zwar zu 99 % aus Wasser und Salzen. Die Schweißdrüsen scheiden jedoch auch neben Giftstoffen des Körpers auch Proteine und Aminosäuren mit aus, welche den Mikroorganismen am Körper als Nahrungsquelle dienen und von den Bakterien am Körper zersetzt werden. Riecht man muffelig, dann ist es nicht der Schweiß, sondern was am Körper davon „übrig geblieben“ ist.

Mittel gegen Schwitzen

Bakterien lieben Haare im Achsel- oder Genitalbereich, was für sie ideale Lebensumstände sind. Regelmäßiges Duschen sollte eine Selbstverständlichkeit sein, ebenso die Haarentfernung in den kritischen Bereichen, beispielsweise durch eine Rasur mit einem speziellen Ganzkörperrasierer. Die Kleidung sollte immer dem Wetter angepasst sein.

In zu warmer Kleidung schwitzt man stärker und schneller, aus diesem Grund sollte die Kleidung bei schönem Wetter möglichst luftdurchlässig sein. Hemden aus Polyester verhindern den Luftaustausch an der Haut und sorgen für einen regelrechten Treibhauseffekt, Baumwolle ist luftdurchlässig und nimmt Feuchtigkeit auf.

Gutes Antitranspirant als effektives Mittel gegen Schwitzen!

Wenn „das Deo versagt“, dann ist nicht das Deo schuld, sondern der Mensch, der es gekauft hat. Billige Deos sind kein gutes Mittel gegen Schwitzen, denn sie vermindern weder die Schweißbildung noch unangenehme Gerüche, im besten Fall „übertünchen“ sie diese für eine kurze Zeit.

Wer im Allgemeinen sehr stark schwitzt und dagegen wirklich etwas tun möchte, sollte sich ein gutes Antitranspirant Deo kaufen. Klar, gute Produkte haben im Prinzip die selben Inhaltsstoffe wie billige Produkte, nur sind diese hochkonzentriert und wirken somit viel effizienter gegen Schwitzen.

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