Geld verdienen mit Promotion: Was macht ein Promoter?

Immer wieder ist von Promotion und Promotionjobs die Rede, Promoter können in der Promotion teilweise gutes Geld verdienen, doch was macht ein Promoter eigentlich, was versteht man unter dem Begriff „Promotion“, welche Voraussetzungen sollte man haben und was sollte man beachten, wenn man als Promoter sein Geld verdienen möchte?

Was ist Promotion?

Promotion ist ein Begriff aus dem Marketing und ein Sammelbegriff für Werbeaktionen, um den Bekanntheitsgrad eines Produktes oder einer Dienstleistung zu erhöhen und/oder durch gezielte Werbeaktionen deren Absatz zu stärken. In der Regel beauftragen Firmen eine Promotionagentur mit einer Promotion, welche die Promotionjobs ausschreibt und an Promoter vergibt.

Ein Promotionjob ist in der Regel zeitlich begrenzt und dauert in der Regel wenige Tage oder Wochen, mittelfristige Promotionjobs mit einer mehrmonatigen Tätigkeit findet man eher im Bereich Salespromotion, beispielsweise dem Direktverkauf am Point-of-Sale (PoS).

Doch was macht ein Promoter eigentlich? Nun, das hängt natürlich vom Promotionjob ab, den er angenommen hat. Promoter arbeiten beispielsweise als Flyerverteiler (Flyergirls), verteilen Werbegeschenke oder bieten Produktproben an (Sampling), führen Gewinnspiele durch oder bieten Verkostungen (Degustation) an oder tragen beispielsweise als Salespromoter zur Steigerung des Absatzes im Einzelhandel als Fachberater bei.

Gut bezahlte Promotionjobs findet man ebenfalls auf Messen und Events, wo sich Promoter beispielsweise auf die Betreuung von Kunden als VIP-Host/ess oder Host/ess fokussieren.

Was macht ein Promoter und wie findet man Promotionjobs?

Um als Promoter zu arbeiten, braucht man einen Gewerbeschein und eine Steuernummer, man arbeitet nämlich auf Selbstständigenbasis und stellt dem Auftraggeber sprich der Promotionagentur eine Rechnung. Am besten findet man Promotionjobs über das Internet auf speziellen Promotionbörsen oder man bewirbt sich bei den größeren Promotionagenturen lässt sich mit seinen Daten in deren Datenbanken aufnehmen.

Natürlich sollte man auch in das gewünschte Anforderungsprofil passen, welches bei der Stellenausschreibung in der Regel sehr detailliert beschrieben ist. Idealerweise bewirbt man sich mit mehreren Fotos vom Gesicht und dem Körper (Tipp: ganz toll sind Bilder in Aktion bei früheren Promotionjobs!) und einer vollständig ausgefüllten Set-Card.

Verdienst Promotionjobs: Was verdient man als Promoter?

Was macht ein Promoter in seiner Freizeit? Nun, er sucht nach neuen Promotionjobs, denn in der Regel sind die Promotions sehr kurzfristige Aktionen, werden dafür aber gut bezahlt. Je nachdem um was für eine Promotion es sich handelt, sind 100 Euro Tagesgage und sogar mehr durchaus möglich, wobei in der Salespromotion auch weitaus mehr drin ist und der finanzielle Erfolg des Promoters auch stark an die Verkaufszahlen gebunden, sprich an Provisionen gekoppelt ist.

In jedem Fall sollte man als Promoter selbstverständlich ein gepflegtes Erscheinungsbild haben, kontaktfreudig und idealerweise nicht auf den Mund gefallen sein, schließlich arbeitet man direkt mit Menschen zusammen und sollte diese für ein Produkt oder eine Dienstleistung begeistern können, welche/s man schlussendlich als Promoter auch repräsentiert.

Was macht ein Promoter bei schlechter Zahlungsmoral des Auftraggebers?

Generell sollte man als Promoter das Zahlungsziel überprüfen, bevor man einen Job annimmt. In der Regel haben die Promotionagenturen ein Zahlungsziel von 4-6 Wochen, und zwar nach Rechnungseingang und natürlich kann man als Promoter die Rechnung erst dann stellen, wenn der Job beendet ist. Leider ist es so, dass sich auch im Promotionbereich sehr viele schwarze Schafe unter den Promotionagenturen befinden und wenn überhaupt erst sehr spät zahlen oder unerklärliche Abzüge vornehmen.

Da hilft nur ein Anwalt und wer auf Dauer Promotion betreibt, sollte eine gute Rechtsschutzversicherung haben. Auch sollte man sich in Foren über die Seriosität und die Zahlungsmoral der betreffenden Agentur informieren und sich anhand der Erfahrungen anderer somit etwas rückversichern.

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