Gute Tipps für Fahranfänger

Als frischgebackener Führerscheinneuling und Fahranfänger hat man zwar die theoretische und praktische Prüfung bestanden und somit den Nachweis seiner Fahrtüchtigkeit erbracht, das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass man auch Auto fahren kann.

Ein Autofahrer gerät in seinem Leben immer wieder in brenzlige Situationen, die ihn immer wieder in Gefahr bringen werden. Das ist auch ganz normal, davor ist niemand gefeit und auch ein Unfall kann jeden treffen und jedem passieren.

Einem Fahranfänger fehlt schlichtweg die Erfahrung, was auch nicht weiter schlimm ist, denn schließlich hat jeder mal bei 0 Kilometern angefangen, die Erfahrung und die Routine des Autofahrens kann eben nur mit der Praxis und der Zeit kommen. Dieser Artikel enthält wertvolle Tipps für Fahranfänger, damit diese mit ihrem Auto sicher ans Ziel kommen.

Das erste Auto – welche Autos sind besonders sicher?

Beim Kauf des ersten Autos spielen natürlich viele Faktoren eine Rolle und ganz besonders auch wirtschaftliche. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Fahranfänger auch gerne für einen günstigen und sparsamen Kleinwagen. Die Realität ist jedoch, dass bei einem Unfall die Gefahr in einem Kleinwagen zu sterben oder schwer verletzt zu werden deutlich höher ist, als in einem größeren Fahrzeug.

Die Fahrgastzelle ist stabiler und die Insassen haben bei einer möglichen Kollision eine deutlich größere Knautschzone. Aus diesem Grund sollte man als Führerscheinneuling vielleicht nicht unbedingt einen Kleinstwagen, sondern eher für ein Fahrzeug aus der Kompakt- oder noch besser aus der Mittelklasse entscheiden. Wie sicher ein Fahrzeug wirklich ist, kann man den Testergebnissen der Euro NCAP Crashtest-Studie entnehmen.

Die Euro NCAP (Europäisches Neuwagen-Bewertungs-Programm) mit Sitz in Brüssel führt Crashtests mit Neuwagen durch und bewertet danach die Sicherheit der Fahrzeuge anhand verschiedener Kriterien (Schutz erwachsener Insassen, Schutz von Kindern, Fußgängerschutz, unterstützende Sicherheitssysteme).

Gefahren im Straßenverkehr für Fahranfänger

Ein Führerscheinneuling kann gleich aus mehreren Gründen eine erhebliche Gefahr im Straßenverkehr darstellen. Viele fahren leider zu viel langsam oder viel zu schnell. Zu langsames Fahren verleitet andere Verkehrsteilnehmer womöglich zu riskanten Überholmanövern, noch gefährlicher ist jedoch ein zu rasanter Fahrstil.

Besonders gefährlich wird es für Fahranfänger immer dann, wenn sie sich und ihre Fahrkünste überschätzen und denken, dass sie alles im Griff haben. Diese fatale Denkweise führt zu fatalen Unfällen, welche leider auch immer wieder Menschenleben kosten! Also sollte man sich vom ersten Tag an eine angemessene Fahrweise angewöhnen. Nicht rasen, nicht schleichen. Vorsichtig und umsichtig fahren, jedoch keine Angst haben.

Immer auf andere Verkehrsteilnehmer achten, defensiv fahren und Rücksicht auf die Anderen nehmen und mit ihren Fehlern rechnen. Als Führerscheinneuling muss man niemandem etwas beweisen, sich selbst schon gar nicht. Aus diesem Grund ist es gar nicht mal so verkehrt, am Heck einen Aufkleber anzubringen, welcher einen als „Fahranfänger“ kennzeichnet.

ADAC-Mitgliedschaft ist wichtig

Als Autofahrer muss man auch immer wieder mal mit einer Panne rechnen und damit, dass das Auto irgendwo fahruntüchtig liegen bleibt. Sollte dieser Fall eintreten, sollte man besonnen reagieren, ein Grund zur Panik besteht nicht. Als Erstes schaltet man die Warnblinker ein und fährt nach Möglichkeit mit dem Wagen an den Straßenrand, eine Parkbucht oder auf den Standstreifen.

Dann zieht man sich die Warnweste über und sichert die Stelle mit einem Warndreieck ab, welches in einem ausreichenden Abstand aufgestellt wird, um nachfolgende Autofahrer zu warnen. Meistens kann man die Panne nicht selber beheben, aus diesem Grund ist eine ADAC-Mitgliedschaft fast schon eine Pflicht für einen Autofahrer.

Die „Gelben Engel“ leisten ihren Mitgliedern Hilfe bei Pannen und Unfällen und sogar weitaus mehr mit der ADAC Plus Mitgliedschaft. Eine ADAC-Mitgliedschaft ist sehr viel günstiger als man glaubt und es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn man weiß, dass man im Notfall einfach den ADAC anrufen kann.

Aus Erfahrungen lernt man

Ein guter Autofahrer sorgt auch dafür, dass sein Auto immer gut in Schuss ist. Die Bremsen müssen in Ordnung sein, die Beleuchtung muss funktionieren, Inspektionen mit Filter- und Flüssigkeitenwechsel sollten regelmäßig durchgeführt werden, der Reifendruck sollte regelmäßig kontrolliert werden und man sollte im Winter wie im Sommer mit der passenden Bereifung fahren.

Vorausschauendes Fahren verringert zudem den Verschleiß am Fahrzeug und erhöht dessen Lebensdauer. Führerscheinneulinge werden im Straßenverkehr immer wieder Situationen durchleben, die ein Fahrlehrer einem nicht alle beibringen kann. Das Fahren auf Glatteis beispielsweise, oder wie man bei Platzregen und auftretendem Aquaplaning reagiert oder bei einer Ölspur. Das sind alles Dinge, mit denen man rechnen muss und die früher oder später, seltener oder öfter auf einen zukommen werden.

Am Anfang sind das wahre Schreckensmomente, bei denen viele Fahranfänger falsch reagieren, heftige Lenkbewegungen machen oder stark abbremsen. Das sind Erfahrungen, die man als Autofahrer machen muss und auch machen wird. Man sollte keine Angst davor haben, denn das gehört nun Mal zum Auto fahren dazu. Angst und Furcht haben am Steuer nichts zu suchen, Vorsicht und Umsicht jedoch schon.

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