Geldsorgen und ihre Ursachen

Wir leben in einer westlichen Industrienation und einer Gesellschaft, in der die Menschen normalerweise keine Geldsorgen haben sollten. Man geht arbeiten, verdient dadurch Geld und dieses Geld sollte normalerweise auch ausreichen, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können und im Idealfall sollte man monatlich auch noch etwas zur Seite legen können.

Dem größten Teil der Bevölkerung reicht das Geld auch vollkommen aus, doch leider ist bei vielen Menschen genau das Gegenteil der Fall: Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden und besonders am Monatsende häufen sich die quälenden Geldsorgen. Was also tun, wenn man belastende Geldsorgen hat? Was sind die Ursachen für Geldprobleme und wie kann man sich aus einer misslichen finanziellen Situation befreien? Darauf gehen wir in diesem Artikel näher ein.

Die Ursachen von Geldsorgen

Alles auf der Welt funktioniert nach einem ganz einfachen Prinzip, nämlich nach dem unumstößlichen Naturgesetz von „Ursache und Wirkung“. Was man säen tut, das erntet man und vor den Lohn hat der liebe Gott eben die Arbeit gesetzt. Wer also meint, gegen das Prinzip von Ursache und Wirkung verstoßen zu müssen oder es zu umgehen, ist früher oder später der Leidtragende. Wenn Geldsorgen eine Wirkung bzw. Auswirkung sind, dann muss man sich fragen, was die Ursachen für die finanziellen Nöte sind? In den meisten Fällen haben Geldsorgen folgende Ursachen:

  • Man kann nicht mit seinem Geld umgehen und es nicht einteilen. Man gibt mehr Geld aus, als man verdient.
  • Man geht arbeiten, verdient allerdings viel zu wenig Geld.
  • Eine Veränderung der Lebensumstände (Erkrankung, Scheidung, Verlust des Arbeitsplatzes) führte zu finanziellen Problemen.

Ohne Fleiß kein Preis!

Einige Menschen haben lieber Geldsorgen, als die eigene Bequemlichkeit aufzugeben. Sie sind schlichtweg zu faul und das ist der Grund, warum sie auf niemals auf einen grünen Nenner kommen und ein Leben lang von Geldsorgen geplagt werden. Reicht das Einkommen nämlich nicht aus, dann muss man einfach mehr Geld verdienen und das schafft man am besten, indem man einfach mehr arbeitet!

Die Wahrheit ist nicht immer bequem und manchmal auch hart – dennoch ist sie ein unübersehbarer Fakt. Im Leben bekommt man nichts geschenkt und Geld erst recht nicht. Geld ist der reale Gegenwert einer erbrachten Leistung. Wer viel arbeitet, fleißig ist und sparsam mit seinem Geld umgeht, hat in der Regel auch keine Geldsorgen. Das ist doch eigentlich eine ganz plausible Rechnung, oder?

Was ist meine Arbeit wirklich wert?

Es hat aber nicht jeder studiert oder eine gute Ausbildung genossen und die entsprechenden beruflichen Qualifikationen in der Tasche, um auf dem Arbeitsmarkt gutes Geld zu verdienen. Ist dem so, dann sollte man perspektivisch denken und sich vielleicht Gedanken über eine Aus- oder Weiterbildung machen?

Viele Menschen sind der Meinung, dass ihre Arbeit ungerecht entlohnt wird und sie monatlich deutlich weniger Geld bekommen, als sie tatsächlich verdienen. Nun, das stimmt so nicht ganz. In der freien Wirtschaft wird für eine Arbeitskraft immer genau das bezahlt, was sie eben kostet. Wenn eine Firma einen Manager und 10 ungelernte Lagerarbeiter sucht, dann bewerben sich in der Regel mehr ungelernte Kräfte auf die Hilfstätigkeit im Lager, als um die Führungsposition. Dementsprechend kosten die Hilfskräfte auch bedeutend weniger.

Wenn man also denkt, dass die eigene Arbeit nicht fair entlohnt wird, dann sollte man nicht meckern, sondern kündigen und sich einen besser bezahlten Job suchen. Ist man dazu nicht in der Lage und findet keine besser bezahlte Arbeit, dann ist sind die eigenen beruflichen Qualifikationen eben nicht mehr wert und dann ist man in seinem Job auch nicht unterbezahlt.

Geldsorgen durch falsches Konsumverhalten. Brauche ich DAS wirklich?

Geldsorgen entstehen allerdings auch durch ein falsches Konsumverhalten, Menschen mit Geldproblemen geben oftmals unbedacht Geld aus und wundern sich, warum am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist? In diesem Fall gibt es eine ganz einfache Lösung – man fragt sich einfach „Brauche ich DAS wirklich?“ und diese Denkweise sollte man auch bei kleinen Geldbeträgen beibehalten.

Man muss sich nicht selbst zum Opfer der Konsumgesellschaft machen und jedem Trend hinterherhecheln, sondern rationell mit seinem Geld umgehen und sich dieses sinnvoll einteilen. Mit Geld richtig umgehen bedeutet keinesfalls geizig zu sein. Es bedeutet lediglich, dass man den Kosten/Nutzen-Effekt erkennt, bevor man sein Geld sinnlos ausgibt.

https://zukunftswochen.de/outdoorkitche/