Geldanlage mit wenig Geld

Viele Menschen sparen aus dem Grund nicht, weil sie eben nicht viel Geld zum Sparen haben übrig haben. Man geht davon aus, dass eine Geldanlage mit wenig Geld sich nicht unbedingt lohnt und darum auch nicht besonders viel Sinn macht. Das ist allerdings ist ein Irrtum, denn wie heißt es so schön: „… auch Kleinvieh macht Mist“. Selbst wenn man monatlich nur kleine Beträge wie zum Beispiel 50 € oder 100 € zurücklegen kann oder einen größeren Einmalbetrag von 500 oder 1000 € anlegen und kleinere Beträge monatlich weiter sparen möchte, sollte man sich dennoch Gedanken über eine solide Anlage machen. Auch bei einer Geldanlage mit wenig Geld gibt es natürlich gewisse Grundregeln, die beachtet werden sollten.

Geldanlage mit wenig Geld: Das sollte man beachten

Der erste Schritt bei einer Geldanlage mit wenig Geld ist ist natürlich, dass man seine Sparziele festlegen sollte. Denn wer sein Geld anlegt, sollte natürlich auch wissen, welchem Zweck dieses später einmal dienen soll. Also ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken zu machen und seine Sparziele genau festzulegen. Welchen Zweck das Kapital hat, ist nämlich von entscheidender Bedeutung für die Auswahl des geeigneten Anlageprodukts. Möchte man einfach nur eine Liquiditätsreserve für den finanziellen Notfall schaffen, etwas für seine Altersvorsorge tun oder einfach nur Geld für eine bestimmte Anschaffung sparen?

Für welche Geldanlage man sich letzten Endes auch entscheidet, es ist ungemein wichtig, dass man bei seinen finanziellen Planungen immer auf seine Liquidität achtet. Eine wichtige Rolle hierbei spielt natürlich die Höhe des monatlichen Nettoeinkommens aber auch die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Einen langfristigen Vermögensaufbau sollte man nur dann in Erwägung ziehen, wenn man auch einen einigermaßen sicheren Arbeitsplatz hat und nach Möglichkeit nicht stark von der Arbeitslosigkeit bedroht ist. Ansonsten macht eine langfristige Geldanlage mit wenig Geld nur wenig Sinn und es wäre besser, bei der Auswahl der Anlageform auf Nummer sicher zu gehen. Wenn möglich, sollte man immer 2-3 netto Monatsgehälter als eiserne Reserve angespart haben. Dieser „Notgroschen“ sollte so angelegt werden, dass er jederzeit kurzzeitig verfügbar ist.

Es kann immer mal passieren, dass man ohne Job da steht und arbeitslos ist oder man plötzlich für ungeahnte Ausgaben dringend Geld braucht. Es bringt logischerweise absolut nichts, Geld zu sparen, wenn man gleichzeitig noch mehr Geld für teure Ratenkredite oder noch teurere Überziehungszinsen bezahlen muss, ganz im Gegenteil! Die Schuldentilgung steht immer an erster Stelle und es heißt nicht umsonst, dass Schuldentilgung die beste Geldanlage ist. Eingesparte Kreditzinsen sind die beste Rendite, die man sich vorstellen kann!

Geldanlage mit wenig Geld: Welche Anlageformen sind sinnvoll?

Grundsätzlich kann man sich merken, dass eine sichere Geldanlage eine umso höhere Priorität haben sollte, je kleiner das Vermögen ist. Anlagerisiken sollte man insbesondere bei einer Geldanlage mit wenig Geld tunlichst vermeiden. Sicherheit geht zwar auf Kosten der Rendite, dieses sollte man aber wohlwollend in Kauf nehmen. Besteht man seine Geldanlage als Liquiditätsreserve, muss man gegebenenfalls kurzfristig über das Geld verfügen können. Geeignete und sinnvolle Anlageformen sind in diesem Fall ein Tagesgeldkonto, ein Sparkonto oder ein über wenige Monate laufendes Festgeldkonto. Möchte man sein Geld für Anschaffungen zurücklegen, kann man über eine mittelfristige Geldanlage nachdenken. Mögliche Anlageformen sind der Ratensparvertrag, Bundeswertpapiere, Pfandbriefe oder Festgelder.

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