Fetter Fisch muss auf den Tisch: Sardellen sind gesund

Dass Sardellen gesund sind und darüber hinaus auch noch sehr lecker schmecken, wissen wohl die meisten. Die Sardelle ist ein wichtiger Speisefisch und gehört ebenso wie Hering, Sprotte, Makrele oder Thunfisch zu den sogenannten Fettfischsorten und diese gelten aufgrund ihres hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren bekanntlich als ernährungsphysiologisch besonders wertvoll und gesund.

Der regelmäßige Konsum von Sardellen beugt Herzkrankheiten vor, stärkt das Immunsystem und lindert die Symptome von Arthritis. Darüber hinaus sind alle Fettfischsorten eine hervorragende Proteinquelle und liefern darüber hinaus auch noch wertvolle Vitamine (B 3, B 12, D und A) und Mineralstoffe (Kalzium, Eisen, Zink und Kalium).

Darum sind Fettfischsorten wie Sardellen gesund

Sardellen gehören zu den beliebtesten und meistgekauften Fettfischsorten überhaupt und das hat auch seinen Grund. Zum Einen sind die kleinen Fische im Vergleich zu anderen Fischsorten relativ günstig, zum anderen haben sie einen hohen Nährwert und sehr viele wertvolle Substanzen. Im Hinblick auf die Erhaltung der Gesundheit sollte von daher wie von Ernährungsexperten empfohlen mindestens zweimal wöchentlich Fisch auf dem Speiseplan stehen.

Neben Weißfisch sollte auch fetter Fisch wie zum Beispiel Lachs, Makrele, Hering oder Sardellen konsumiert werden, weil diese Art von Fisch wie beschrieben besonders viele essenzielle Fettsäuren enthält.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die positive Wirkung von fettem Fisch auf die körperliche und geistige Gesundheit. 100 Gramm Sardellen enthalten etwa 100 Kalorien und eine Fülle von Mineralstoffen, Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren und insbesondere die Kombination aus Calcium und Vitamin D ist sehr gut für den Knochenaufbau bei Kindern, für Frauen in den Wechseljahren und für ältere Menschen.

Unterschied zwischen Sardellen und Sardinen

Viele Menschen kennen Sardellen und Sardinen als Dosenfisch und nicht wenige fragen sich, ob es überhaupt Unterschiede zwischen diesen beiden Fischarten gibt? Sardelle und Sardine ähneln sich nicht nur namentlich, sondern auch optisch sehr, dennoch gibt es einen wesentlichen Unterschied: Sardinen können bis zu 27 cm lang werden, während ausgewachsene Sardellen in der Regel unter 20 cm bleiben.

Beide Fische lassen sich am ehesten am Mund unterscheiden. Die Sardelle hat einen spitzen Mund und eine im Querschnitt eher ovale Körperform, die Sardine erkennt man an ihrem flachen Mund. Obwohl Sardinen auch sehr gesund sind, stehen sie ihren plankton-fressenden Artgenossen geschmacklich und qualitativ doch sehr nach.

Sardellen richtig zubereiten

Sardellen kann man auf unglaublich vielfältige Arten zubereiten, beispielsweise im mediterranen Stil in Weinblätter gewickelt und mit Weißwein übergossen im Backofen gebacken. Doch am besten schmecken sie, wenn man sie ganz traditionell und einfach mit Olivenöl in der Pfanne brät. Dazu werden die kleinen Fische gereinigt und gewaschen, in etwas Mehl gewälzt, gepfeffert und gesalzen und für etwa 15 Minuten in Butter und Olivenöl in der Pfanne gebraten, bis sie eine schöne knusprig-braune Farbe angenommen haben.

Sardellen kann man übrigens auch kalt essen, auch so schmecken sie ganz vorzüglich und können beispielsweise mit Schafskäse, Lauchzwiebeln, Tomaten, eingelegten Champignons, Oliven und Kapern serviert werden. Sehr lecker schmecken natürlich auch eingelegte bzw. eingesalzene Anchovis, doch das ist Geschmackssache.

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