Die EC Karte sperren lassen

Man steht an der Kasse und stellt plötzlich fest, dass man nicht bezahlen kann. Die Geldbörse ist nämlich weg und mit ihr auch die EC Karte. Man muss nicht unbedingt Opfer eines Diebstahls geworden sein, vielleicht hat man seine Geldbörse samt EC Karte auch verloren? In jedem Fall ist der Verlust der EC Karte für die Betroffenen eine sehr unangenehme Situation. Hat man seine EC Karte verloren und findet sie nicht schnellstmöglich wieder, sollte man schnell und richtig handeln und seine EC Karte sperren lassen – doch wie macht man das?

EC Karte sperren lassen unter 116 116

Hat man seine EC Karte verloren oder wurde sie einem sogar entwendet, ist der Schreck natürlich groß. Allerdings ist Hektik ganz fehl am Platz. Richtig reagiert man, wenn man seine EC Karte sperren lassen tut. Dazu muss man nicht erst seine Bank aufsuchen oder deren Hotline anrufen, die ganzen Sperrnummern haben sich vermutlich auch nur die wenigsten Menschen notiert, geschweige denn gemerkt. Sich an den Herausgeber der Medien vermitteln und so die EC Karte sperren lassen kann man rund um die Uhr an 7 Tagen die Woche auch über den bundesweiten Sperr-Notruf für Kartensperrung unter der gebührenfreien Telefonnummer 116 116. Aus dem Inland ist der Anruf gebührenfrei, aus dem Ausland fallen Gebühren an. Die Notrufnummern 110 und 112 sind jedem geläufig und ebenso ist die 116 116 (ohne Vorwahl) eine Nummer die sehr leicht zu merken ist und die man sich in jedem Fall einprägen sollte.

Sperr-Notruf als kompetente Weitervermittlungsstelle

Der Sperr-Notruf selbst führt keine Kartensperrung durch, man vermittelt den Hilfe suchenden Anrufer lediglich an die für ihn zuständige Stelle weiter, was in diesem Fall das betreffende Kreditinstitut wäre, bei welchem er sich unter Nennung seiner persönlichen Daten legitimierten und die Kartensperrung vornehmen lassen kann. So viel Service für umsonst? Keineswegs! Zwar ist der Anruf beim Sperr-Notruf aus dem Inland gebührenfrei, dennoch können im Nachhinein Kosten entstehen, denn möglicherweise bekommt man von seinem Bankinstitut im Nachhinein die Vermittlungsgebühren berechnet.

Hat man seine EC Karte verloren, ist man dazu verpflichtet, den Verlust der Bankkarte umgehend seiner Bank mitzuteilen. Sind Schäden durch den Kartenmissbrauch entstanden, übernimmt im Regelfall die Versicherung der Bank die Haftung dafür. Ist man allerdings grob fahrlässig mit seiner Geheimzahl umgegangen und hat diese beispielsweise auf einem Zettel in der mit entwendeten Geldbörse oder gar auf der EC Karte selbst notiert, haftet man bei widerrechtlichen Abhebungen selbst dafür.

Grobe Fahrlässigkeit liegt vor wenn:

  • die PIN auf der EC Karte selbst vermerkt oder zusammen mit der Karte am gleichen Ort aufbewahrt wurde.
  • die Geldbörse unbeaufsichtigt (im Auto, am Arbeitsplatz, am Strand) zurückgelassen wurde.
  • das Abhandenkommen der Karte nicht sofort der Bank oder der zentralen Sperr-Annahme gemeldet wurde.

Wichtig ist es auch, sich den genauen Zeitpunkt der Kartensperrung zu notieren und bei einem Diebstahl sofort Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Desweiteren sollte man sich ein Exemplar der Anzeige mitgeben lassen und gut aufbewahren.

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