Kliniktasche zur Geburt packen

Mit einer entsprechend guten Vorbereitung lassen sich die meisten Dinge im Leben viel besser meistern, bei einer Geburt verhält es sich nicht anders. Neigt sich eine Schwangerschaft ihrem Ende entgegen und rückt der Geburtstermin immer näher, dann haben umsichtige Schwangere ihre Kliniktasche zur Geburt bereits fertig gepackt. Es bringt absolut nichts, im allerletzten Moment und in den Wehen kopflos durch die Wohnung zu rennen und den Mutterpass oder die Zahnbürste zu suchen. Da Babys nicht immer „termingerecht“, sondern auch früher kommen können, ist es am besten mit dem Packen der Kliniktasche zur Geburt spätestens um die 30. Schwangerschaftswoche herum anzufangen. Zur 36. Schwangerschaftswoche jedoch sollte die Kliniktasche fix und fertig gepackt und mitnahmebereit in der Ecke stehen.

Kliniktasche zur Geburt: Das muss rein!

Plant man eine Geburt im Krankenhaus, dann sollten folgende Unterlagen und Dokumente nicht vergessen werden: Der Mutterpass, ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass), die Krankenversicherungskarte, den Einweisungsschein vom Gynäkologen und, falls vorhanden, seinen Allergiepass oder Medikamentenplan und eventuelle Medikamente. Die Geburt eines Kindes wird vom Krankenhaus dem zuständigen Standesamt gemeldet und als besonderen Service bieten viele Krankenhäuser auch die Beurkundung der Geburt beim Standesamt samt Erstellung der Geburtsurkunden für verschiedene Zwecke (Kindergeldantrag, Elterngeldantrag, Krankenkasse, Taufe) an. Das ist praktisch, denn so spart man sich die Lauferei und bekommt die Geburtsurkunden direkt nach Hause geschickt. Dazu braucht die Krankenhausverwaltung folgende Unterlagen: Eheurkunde bei Verheirateten, Auszug aus dem Geburtenregister der Mutter / der Eltern (Abstammungsurkunde, Geburtsurkunde) sowie eine formlose Erklärung der Mutter / Eltern zum Vor- und Familiennamen des Kindes.

Folgende Dinge brauchen werdende Mütter im Krankenhaus: Tolietten/Hygieneartikel, Kosmetika, Waschlappen und Handtücher, Nachthemden, weite T-Shirts, Oropax, Massageöl, Lippenbalsam, bequeme weite Kleidung, Kleidung für die Heimfahrt, 2 Still-BH`s und Stilleinlagen, Milchpumpe, ausreichend alte Slips oder besser noch Einwegslips, Netzhöschen, Bademantel, Hausschuhe, Strümpfe, eigenes Kopfkissen, Musik zur Entspannung, Bücher oder Zeitschriften, Getränke, Snacks und natürlich sollte man auch die Digitalkamera oder den Camcorder nicht vergessen! Geld oder Wertsachen können im Krankenhaus schnell abhanden kommen und sollten deswegen nicht mit in die Kliniktasche zur Geburt packen und lieber dem Mann oder der Begleitung in Gewahrsam geben.

Und natürlich sollte man auch nicht …

… die ganzen Babysachen vergessen, denn schließlich ist das Baby (neben der Mutter) ja auch die Hauptperson, um die es hier geht. Zwar stellen die Krankenhäuser in der Regel Wechselkleidung und Windeln sowie Nahrung für das Baby bereit, allerdings sollte man zumindest die Grundausstattung für den Entlassungstag aus dem Krankenhaus mit in die Kliniktasche zur Geburt packen, als da wären: Babykleidung in Größe 50/56 (Mütze, Body, Strampler, Jäckchen, Jacke) eine warme Babydecke, ein paar Spucktücher und falls das Baby nicht gestillt wird, natürlich auch noch Babyfläschchen und Milchnahrung. Die Kliniktasche vor der Geburt packen ist eine Notwendigkeit mit oberster Priorität und gehört einfach zu einer guten Geburtsvorbereitung dazu.

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