Unliebsame Maulwürfe vertreiben

Maulwürfe sind kleine Säugetiere, welche in unterirdischen Höhlen leben und zum Leidwesen vieler Gärtner auf der Suche nach Nahrung umfangreiche Tunnelnetzwerke graben. Sie ernähren sich von Würmern, Maden und Regenwürmer und zerstören dabei jegliche Rasenflächen und hinterlassen an der Oberfläche unschöne Erdhügel, die nicht nur hässlich aussehen, sondern regelrecht den Garten zerstören.

Wer also der Zerstörung seines Gartens durch den Maulwurf nicht länger tatenlos zusehen möchte, muss die Maulwürfe vertreiben, um so den Gartenboden und die vorhandene Fauna zu schützen. In diesem Artikel lesen Sie, wie man die unliebsamen Maulwürfe vertreiben kann und welche Hausmittel gegen Maulwurf empfehlenswert sind.

Maulwürfe vertreiben durch Maulwurfsfallen

Maulwürfe fängt man anders als beispielsweise Mäuse. Möchte man Maulwürfe vertreiben, dann fängt man sie am besten mit einer speziellen Maulwurfsfalle und siedelt sie um. Leichter gesagt als getan, denn woher weiß man denn, wo man die Maulwurfsfalle genau platzieren muss und wie geht man sicher, dass der Maulwurf einem auch wirklich in die Falle geht?

Nun, um das herauszufinden, muss man zunächst einmal die aktuellen Laufwege des Maulwurfs kennen, welche er auf der Suche nach Nahrung unterirdisch geht. Das findet man leicht heraus, und zwar indem man mit Gummistiefeln die Erdhügel wieder platt trampelt. Am nächsten Morgen kann man anhand der neuen Hügel die Laufwege des Maulwurfs lokalisieren und gräbt Löcher vor seine Hügel und platziert dementsprechend dort auch die Fallen.

Bevor man die Fallen platziert, muss man sie frei von menschlichem Geruch machen. Das macht man am besten, indem man sie vorher mit Kompost und Erde einreibt. Natürlich erhöht ein Köder wie ein Regenwurm die Chance erheblich, dass der Maulwurf am nächsten Morgen in die Falle tappt, schließlich ist er ja auch stetig auf der Suche nach Nahrung. Die Maulwurffalle sollte den Laufweg des Maulwurfs nicht blockieren und wird am besten direkt im Tunnel platziert, und zwar so, dass dieser für die Maulwürfe weiterhin begehbar bleibt.

Wenn der Maulwurf durchspaziert, dann schnappt die Falle zu und der kleine Plagegeist kann einem nicht mehr entwischen. Man muss ihn nur noch befreien und anderorts umsiedeln, beispielsweise im Wald oder in einem Feld.

Hausmittel gegen Maulwurf im Garten

Manche Gartenbesitzer sind dermaßen entnervt und gehen dabei sehr rabiat gegen Maulwürfe vor – beispielsweise indem sie das Tunnelsystem der Maulwürfe mit dem Gartenschlauch für 20 Minuten unter Wasser setzen. Dadurch kann man zwar auch Maulwürfe vertreiben, oftmals jedoch nur kurzfristig, bis die Tunnel wieder trocken und passierbar sind. Wer keine Maulwürfe vertreiben, sondern gar erst in den Garten kommen lassen will, kann eine etwa 75cm tiefe und 20 cm breite Barriere aus Kies um den Garten oder das Grundstück legen.

Diese Methode ist mit viel Arbeit und Kosten verbunden, ist dafür aber sehr effizient und hält sämtliche Maulwürfe fern. Und natürlich gibt es auch ein Hausmittel gegen Maulwürfe, in diesem Fall ist es das Rizinusöl. Wer Maulwürfe vertreiben möchte, gießt einfach ein paar Tropfen Rizinusöl in die Tunnel und Laufwege des Maulwurfs und er wird schnell das Weite suchen. Rizinusöl stößt die Tierchen nämlich ab und hat negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit. Von daher werden sie Orte, an denen dieses Öl vergossen wurde, tunlichst meiden.

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