Das können Eltern gegen Mobbing an der Schule tun

Das Mobbing zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Gesellschaft. Nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch an Schulen ist das Mobbing weit verbreitet und gehört zum Alltag dazu. Jeder dritte Schüler gibt an, Opfer von Schikanen durch Mitschüler zu sein unter schon mal unter Mobbing an der Schule gelitten zu haben.

Mobbing verursacht Ängste und führt zur Abgrenzung

Betroffene Kinder fragen sich nicht, was sie gegen Mobbing tun können, sondern sind oft sehr verängstigt, ziehen sich zurück und lassen sich zu Hause nichts anmerken. Die Kinder haben Angst ihre Situation noch weiter zu verschlimmern oder gar eskalieren zu lassen, wenn sie sich den Eltern anvertrauen würden. Jeder zehnte Schüler wird nämlich nicht nur das Opfer seelischer Grausamkeiten, sondern auch von körperlicher Gewalt.

Mobbing an der Schule, was tun? Das Mobbing an der Schule macht die Schüler krank – nicht wenige klagen über Kopfschmerzen, Bauchweh oder Rückenprobleme und leiden unter Schlafstörungen. Die Psyche der Kinder wird durch die Mobbing Attacken der Mitschüler stark belastet. Dieses wirkt sich äußerst negativ auf das Selbstbewusstsein der Heranwachsenden aus und in folge auch auf die schulischen Leistungen.

Wie definiert sich Schülermobbing?

Mobbing an der Schule durch Mitschüler ist weit verbreitet und tritt in verschiedenen Formen auf. Schüler werden lächerlich gemacht und vor Klassenkameraden bloßgestellt oder bewusst von Gruppen ausgegrenzt. Es wird üble Nachrede über den Schüler, seine Eltern oder seine Herkunft betrieben und sein Ruf ruiniert.

Die Mobbing Opfer werden oftmals zur Zielscheibe von Spott und Hohn, werden ausgelacht, beschimpft oder permanent als dumm dargestellt. Oftmals werden auch Drohungen ausgesprochen, das Ausüben körperlicher Gewalt in Schulhof oder auf dem Nachhauseweg ist keine Seltenheit. Die Opfer müssen lernen mit einem gewaltigen seelischen Druck zu leben, denn sie werden bedroht, geschlagen, diffamiert und sogar verletzt.

Die Auswirkungen können fatal, ja sogar lebensbedrohend sein. Mobbing an der Schule ist keine kindliche Angelegenheit, sondern ein sehr ernstes Thema mit dem sich Eltern auseinandersetzen müssen und gegen das Mobbing dringend etwas tun.

Mobbing an der Schule – Was können Eltern tun?

Sicherlich ist es richtig seinem Kind beizubringen, das man seine Persönlichkeit nicht über Äußerlichkeiten definieren kann. Das kann man vielleicht seinem eigenen Kind erklären, aber auch den Mitschülern? Wohl kaum, die Kleidung ist auch nicht immer der Grund für das Mobbing, wohl aber der Auslöser.

Man sollte versuchen das Problem mit seinem Kind zu besprechen, das Kind aber in die weitere Vorgehensweise mit einbeziehen. Man sollte das Kind mit die Entscheidungen fällen lassen, was man gegen Mobbing tun kann. Einen Teenager auf dem Schulweg zu begleiten ist keine so gute Idee, das bietet noch mehr Angriffsfläche und in der Schule kann man auch nicht die ganze Zeit neben seinem Kind sitzen.

Markennamen als Zugehörigkeitssymbole

Was macht aus (m)einem Kind eine Zielscheibe für seine Mitschüler? Die Mobbing Opfer sind in der Regel die Außenseiter an den Schulen. Kinder haben ein unglaubliches Bewusstsein für Markennamen entwickelt. Markenschuhe, Markenhosen und ein trendiges Outfit sind Statussymbole und ein Zeichen für Solidarität unter den Jugendlichen.

Ist man nicht solidarisch gekleidet, dann fällt man negativ auf. Wer negativ auffällt, ist uncool, wer uncool ist, wird ausgegrenzt und dient der solidarischen Schülergruppe fortan als Zielscheibe für das Mobbing. Kleider machen Leute, das wird in deutschen Schulen besonders groß geschrieben! Die Kleidung gibt Mitschülern auch Aufschluss über den sozialen Hintergrund eines Kindes, sie haben Vorurteile und man wird schnell als “Assi” verschrien.

Mobbing an der Schule – was tun? Zum Beispiel das Selbstbewusstsein trainieren

Die Persönlichkeit eines Kindes oder Teenagers ist noch nicht ausgereift, sondern gerade im Stadium der Entwicklung. Im Entwicklungsstadium ist das Selbstbewusstsein eines Menschen einer zarten Pflanze ähnlich. Je nachdem wie die Umwelt auf einen selbst reagiert, so entwickelt es sich weiter, stagniert oder bildet sich zurück.

Sport und das Einbeziehen in Entscheidungen fördert das Ego eines Kindes beträchtlich. Das Trainieren von Kampfsportarten wie Judo oder Karate erziehen Kinder nicht zu Schlägern, sondern vermitteln das Gefühl von Stärke, erhöhen das Selbstbewusstsein und den Glauben an sich selbst.

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