Die optimale Bestattungsvorsorge

Der eigene Tod ist ein sehr unangenehmes Thema, das viele Menschen gerne umgehen und einfach von sich weisen. Und dennoch ist der Tod unausweichlich und etwas, womit man selbst irgendwann doch konfrontiert wird und womit sich die Hinterbliebenen eines Tages schlussendlich doch auseinandersetzen müssen. Also zahlt sich eine gute Bestattungsvorsorge aus. Zum einen ist es für die Hinterbliebenen sehr tröstend zu wissen, dass die Bestattung genau so abläuft, wie es sich der/die Verstorbene schon zu Lebzeiten wünschte, zum anderen ist es natürlich auch in finanzieller und organisatorischer Hinsicht eine enorme Entlastung für die Angehörigen.

Was gehört zu einer guten Bestattungsvorsorge?

Je nach Bestattungsform und Umfang kann eine Bestattung eine sehr kostspielige Angelegenheit sein. Hat man zu Lebzeiten keine entsprechende Bestattungsvorsorge getroffen, können die Bestattungskosten für die Angehörigen schnell zu einer ziemlichen finanziellen Belastung werden. Doch es gibt einige Möglichkeiten, um finanziell vorzusorgen, mit einer Sterbegeldversicherung beispielsweise! Eine Sterbegeldversicherung ist eine zweckgebundene Kapitalversicherung auf den Todesfall, deren Summe für den Versicherungsnehmer frei wählbar ist. Das Geld wird – je nach Anbieter – entweder beim Erreichen einer bestimmten Altersgrenze oder aber im Todesfall ausbezahlt. Der Nachteil einer Sterbegeldversicherung ist jedoch die Altersgrenze, zu der eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden kann. Diese liegt üblicherweise bei 70 Jahren.

Eine andere Möglichkeit der Bestattungsvorsorge ist es, einen Vorsorgevertrag mit einem Bestatter abzuschließen. Dazu sucht man sich ein gewünschtes Bestattungsunternehmen aus und spricht mit dem Bestatter alle einzelnen Punkte der Bestattung genau ab und legt diese schriftlich fest. Zusätzlich wird auch die Finanzierung der Bestattung abgesichert. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass auch ein Bestattungsunternehmen Insolvenz anmelden kann, das Geld wäre in diesem Fall dahin. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, das Geld auf ein Treuhandkonto einzuzahlen und nicht etwa beim Bestatter selbst Vorkasse für seine Bestattung zu leisten.

Eine Bestattung kann sehr teuer werden!

Nicht nur die Bestattung kostet Geld! Zu den Kosten für die Bestattung gesellen sich auch noch die Trauerfeier, die Friedhofsgebühren, die Kosten für die Grabpflege und den Steinmetz bzw. für den Grabstein. Vieles kann man bereits im Vorfeld organisatorisch mit einer entsprechenden Bestattungsverfügung regeln. Eine Bestattungsverfügung ist im Prinzip eine Art Willenserklärung, in der man neben der Bestattungsart auch das Bestattungsunternehmen sowie den Ablauf seiner eigenen Bestattung festlegen kann.

Manche Menschen legen allerdings auch keinen besonders großen Wert auf eine teure Bestattung und möchten stattdessen so kostengünstig wie nur irgend möglich bestattet werden. Hier empfiehlt sich die anonyme Feuerbestattung, was mit Abstand die günstigste Bestattungsart ist. Da bei einer anonymen Feuerbestattung kein Grabmal aufgestellt werden darf, fallen die Kosten für den Steinmetz weg, zumal auch die Friedhofsgebühren niedriger sind, da eine Urnenbeisetzung weniger Fläche auf dem Friedhof in Anspruch nimmt als eine Erdbestattung im Sarg.

Allerdings gibt es bei dieser Bestattungsform keine direkte Grabstätte und somit haben Angehörige auch nicht die Möglichkeit Trost durch regelmäßige Grabbesuche zu erfahren. Auch wenn der Wegfall einiger Kosten eine gewisse Erleichterung für die Hinterbliebenen sein mag – diesen Aspekt sollte man bei seiner Bestattungsvorsorge nicht außer Acht lassen.

Zur Bestattungsvorsorge gehört auch das Gespräch mit den Angehörigen

Der Tod ist unbestritten ein sehr unangenehmes Thema und mache sind vielleicht sogar der Meinung, eine Bestattungsvorsorge sei ein schlechtes Omen? Das ist natürlich vollkommener Unsinn. Der Tod sollte kein allgegenwärtiges Thema sein, dennoch sollte man sich damit auseinandersetzen und mit seinen Angehörigen für den Fall der Fälle darüber gesprochen haben. Das Thema Bestattung & Bestattungsvorsorge wird gerne gemieden, allerdings ist man hinterher dennoch froh, wenn man solch ein Gespräch miteinander geführt hat.

Auch wenn das Thema Bestattungsvorsorge einem zunächst sehr unangenehm erscheinen mag. Man muss nicht in einem Sarg probe liegen und man wird deswegen auch nicht früher sterben. Es ist einfach eine Angelegenheit, die man zeitig regeln sollte. Hat man das getan, hat man schon zu Lebzeiten die Gewissheit, dass die eigene Bestattung genau so ablaufen wird wie man es sich gewünscht hat und zu keiner Belastung für die Angehörigen wird – und das gibt einem ein sehr beruhigendes Gefühl!

https://zukunftswochen.de/outdoorkitche/