Security Jobs: Arbeiten im Sicherheitsdienst

Ist man längere Zeit arbeitslos gewesen, dann ist es mitunter sehr schwierig, wieder einen ordentlichen Job zu bekommen und im Berufsleben wieder Fuß zu fassen. Unter einem ordentlichen Job meine ich, eine Arbeit, die so viel Geld einbringt, dass man gut davon leben kann. Doch wie findet man nach einer längeren Abstinenz vom Arbeitsmarkt und insbesondere als Langzeitarbeitsloser einen guten Job? Nun, Arbeiten im Sicherheitsdienst ist eine gute Möglichkeit zum Wiedereinstieg in das Berufsleben. Hier erfahren Sie mehr über das Wachgewerbe und wie man gute Security Jobs finden kann.

Arbeiten im Sicherheitsdienst

Man muss sich nichts vormachen, das Wachgewerbe ist größtenteils eine Art soziales Auffangbecken, dennoch bietet es dem einen oder anderen eine sehr gute Chance und mitunter auch gute berufliche Perspektiven. Das gestellte Anforderungsprofil ist bei den meisten Security Jobs nicht besonders hoch. Die meisten Aufgaben sind auch nicht besonders anspruchsvoll und dementsprechend niedrig ist auch die Entlohnung.

Allerdings hat das Arbeiten im Sicherheitsdienst einen ganz entscheidenden Vorteil: in der Regel bekommt man kein Gehalt, sondern einen Lohn. Lohn bedeutet, dass man alle geleisteten Arbeitsstunden im Monat auch bezahlt bekommt – inklusive der steuerfreien Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit. Bei den meisten Security Jobs kommt im Monat einiges an Stunden zusammen, dementsprechend kann bei vielen geleisteten Stunden auch ein sehr guter monatlicher Verdienst von mehr als 2000 Euro (netto!) dabei rumkommen, was für die meisten ein ganz guter Monatsverdienst ist.

Das Anforderungsprofil für einen Sicherheitsmitarbeiter

Um als Sicherheitsmitarbeiter im Bewachsungsgewerbe arbeiten zu dürfen, darf man natürlich nicht vorbestraft sein und muss über einen einwandfreien Leumund verfügen und seinem Arbeitgeber ein entsprechendes Führungszeugnis ohne Eintragung vorlegen können. Eine abgeschlossene Ausbildung ist nicht in der Regel notwendig, allerdings muss man bei der IHK eine Sachkundeprüfung nach erfolgter Unterrichtung nach §34a des Bewachungsgewerbes ablegen.

Die Unterrichtung nach $34a im Bewachungsgewerbe dauert eine Woche, die Kosten dafür werden in der Regel vom künftigen Arbeitnehmer übernommen, wozu dieser jedoch nicht verpflichtet ist. Bei Langzeitarbeitslosen werden die Kosten eventuell auch im Rahmen einer Wiedereingliederungsmaßnahme von der ARGE bzw. dem Jobcenter  übernommen.
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Des weiteren verlangen die meisten Sicherheitsunternehmen auch eine SCHUFA-Auskunft die belegen soll, das man in finanziell geordneten Verhältnissen lebt und sich beispielsweise nicht in einer Privatinsolvenz befindet. Eine anspruchsvollere Arbeit im Sicherheitsdienst ist die Tätigkeit als Sicherheitsmitarbeiter in einer NSL (Notruf-Service-Leitstelle). Als Notrufzentralist nimmt man eingehende Alarme an, verarbeitet diese und leitet die entsprechenden Maßnahmen ein oder koordiniert die Alarmverfolgung.

Security Jobs sind sehr vielfältig

Der Beruf des Sicherheitsmitarbeiters ist sehr vielfältig. Die einfachste und wohl anspruchsloseste Tätigkeit ist die eines Wachmanns im klassischen Objektschutz. In solchen Security Jobs wird man vorwiegend nachts für 12 Stunden bei einem Kunden als Sicherheitsmitarbeiter vor Ort eingesetzt und muss während seiner Schicht in der Regel auch mehrere Rundgänge laufen und das Objekt auf korrekten Verschluss, mögliche Gefahrenstellen und unberechtigte Personen überprüfen.

Neben dem klassischen Objektschutz gibt es noch die Möglichkeit als Revierfahrer zu arbeiten. Im Prinzip unterscheidet sich die Tätigkeit nicht großartig vom Objektschutz, nur dass der Revierfahrer in seiner Schicht mit einem Dienstwagen gleich mehrere Objekte in der Nacht mehrfach abfährt und kontrolliert und seine Kontrollen mit dem Stechen von Stechpunkten und einem Datensammler zeitlich protokolliert.

Arbeiten im Sicherheitsdienst: Das Wachgewerbe als Chance begreifen

Die Sicherheitsbranche und besonders die großen Sicherheitsunternehmen bieten einem diverse Security Jobs an (Empfangsdienste, Personenkontrolldienste, Geld- und Wert Transportfahrer, Aus- und Weiterbildungen, beispielsweise die Waffensachprüfung) und somit auch gute Chancen, wenn man im Rahmen seiner beruflichen Wiedereingliederung wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen möchte. Dazu sind die Karrierechancen und Aufstiegsmöglichkeiten gar nicht mal so schlecht.

Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass das Arbeiten im Sicherheitsdienst kein 9 – 17 Uhr Job ist, im Gegenteil! In nahezu allen Security Jobs verdient man gutes Geld nur durch viele Stunden (200 Stunden und mehr sind mitunter normal), 12 Stunden Dienste sind die Regel, ebenso Nachtarbeit und Dienste an den Wochenenden.

Das Privatleben leidet ganz klar darunter und schichtdiensttauglich sollte man natürlich auch sein. Schreckt das einen nicht ab, dürfte man in der Security-Branche gute Chancen auf eine Einstellung als Sicherheitsmitarbeiter haben! Die Sicherheitsbranche boomt, allerdings hat das Wach- und Sicherungsgewerbe auch eine immens hohe Personalfluktuation.

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