Aberglaube in der Schwangerschaft

Als Schwangere will man natürlich das Beste für sein Baby und deswegen macht man sich in der Schwangerschaft auch viele Gedanken und sorgt sich um sein Baby. Ist man allerdings auch noch abergläubisch und schenkt den ganzen Ammenmärchen, Mythen und Legenden glauben, dann werden die Sorgen um das Baby nicht unbedingt kleiner. Der Aberglaube in der Schwangerschaft ist weit verbreitet, und auch wenn die meisten Ratschläge nur gut gemeint sind, viel sinnvoller werden sie dadurch auch nicht.

Mythen und Legenden rund ums Baby

Ob was dran ist oder nicht, lassen wir mal dahingestellt. Da der Aberglaube in der Schwangerschaft jedoch ein weitverbreitetes Phänomen ist, haben wir diverse Mythen und Legenden rund um die Schwangerschaft und das Baby zusammengetragen.

Aberglaube in der Schwangerschaft: Das bringt Unglück

Als Schwangere sollte man das Schicksal nicht unnötig provozieren und alles vermeiden, was Unglück bringen könnte. Ein sehr verbreiteter Aberglaube in der Schwangerschaft ist beispielsweise, dass Schwangere nicht auf Beerdigungen gehen und Friedhöfe meiden sollten.

Ebenso soll es Unglück bringen, wenn man das Kinderbett ins Haus trägt, bevor das Baby geboren wurde. Schenkt man den ganzen Ammenmärchen glauben, dann kauft man die ganzen Babysachen sowieso erst nach der Geburt und sucht erst dann auch den Namen für das Baby aus.

Doch auch wenn das Baby auf der Welt ist, sollte man einige Dinge beachten und tunlichst vermeiden um das Unglück fernzuhalten. So dürfen Babys nicht in den Spiegel schauen und auch nicht bei vollkommender Dunkelheit schlafen, bevor sie mindestens 40 tage alt sind.

Ebenso sollte man Babysachen nur morgens und keinesfalls nachts waschen und das Baby auch nicht nachts spazieren fahren. Man sagt auch, dass es Unglück bringt, wenn das Baby von Frauen besucht wird, die ihre Menstruation haben. Auch darf die Mutter keine Blumen pflanzen, bevor ihr Kind 2 Jahre alt geworden ist.

Aberglaube in der Schwangerschaft: Gute Ratschläge

Der Aberglaube in der Schwangerschaft beinhaltet natürlich auch eine ganze Reihe gut gemeinter Ratschläge. Ob man diese beherzigt oder nicht, hängt natürlich davon ab, inwieweit man selbst abergläubisch ist und diesen ganzen Mythen und Legenden Glauben schenkt.

So sollten schwangere Frauen wegen der Frühgeburtsgefahr in der Schwangerschaft keinen Rotwein trinken und auch keinen Fisch essen, damit man auch ein schönes Kind bekommt. Haare schneiden in der Schwangerschaft sollten werdende Mütter ebenfalls unterlassen. Man sagt nämlich, dass man so nicht nur die eigenen Haare, sondern auch die Lebenserwartung des eigenen Kindes verkürzt.

Wenn Schwangere plötzlich Heißhunger verspüren und Appetit auf eine nicht vorrätige Speise haben, dann dürfen sie sich anschließend keinesfalls selbst im Gesicht berühren, da das Baby ansonsten an dieser Stelle Muttermale bekommen kann. Um das Baby vor bösem Zauber zu schützen, legt man eine Schere mit etwas Knoblauch unter die Matratze des Kinderbettchens.

Ist das Kind zwei Jahre alt, wird es durch eine rote Schnur geschützt, welches man ihm um das Handgelenk bindet. Möchte man als Schwangere ein Kind mit besonders schönen Locken zur Welt bringen, dann sollte man täglich seinen Babybauch mit kreisenden Bewegungen selber streicheln.

Aberglaube in der Schwangerschaft: Junge oder Mädchen?

Ob man einen Jungen oder ein Mädchen bekommt, sagt einem spätestens der Frauenarzt beim Ultraschall. Vertraut man allerdings den Ammenmärchen, dann gibt es eine ganze Reihe von Anzeichen und Symptomen, die einem Aufschluss darüber geben, ob man einen Jungen oder ein Mädchen bekommt.

Leidet man in der Schwangerschaft an Übelkeit und muss sich oft erbrechen, dann wird’s ein Mädchen und wenn nicht, dann wird`s ein Junge. Ebenso sagt man, dass es ein Mädchen wird, wenn die Schwangere Appetit auf Saures hat und dass es Jungs werden, wenn man eher Süßes bevorzugt.

Weitere Anzeichen für einen Jungen:

  • Dunklere Brustwarzen als sonst.
  • Appetit auf Fleisch und Käse.
  • Trockene Hände.
  • Die Nase verbreitert sich etwas.
  • Kopfschmerzen treten öfters auf als sonst.
  • Der Vater des Kindes nimmt zu.
  • Die Schwangere sieht besser aus.
  • Hellgelber Urin.
  • Beim Schlafen legt man das Kissen in Richtung Norden.

Weitere Anzeichen für ein Mädchen:

  • Morgendliche Übelkeit.
  • Gewichtszunahme im Bereich der Hüften und am Gesäß.
  • Die linke Brust ist größer als die Rechte.
  • Die Haare haben einen rötlichen Glanz.
  • Der Babybauch ist oberhalb und rund wie eine Melone.
  • Starkes Verlangen nach Obst und Orangensaft.
  • Das Gesicht ist geschwollener als sonst.
  • Beim Brot essen wird die Rinde weggelassen.
  • Die Schwangere sieht schlechter aus als zuvor.
  • Dunkelgelber Urin.
  • Beim Schlafen legt man das Kissen in Richtung Süden.

Ammenmärchen und der Aberglaube in der Schwangerschaft sind ein sehr beliebtes Thema. Allerdings sollte man dem keine allzu große Bedeutung beimessen, sondern lieber die Vorfreude auf das Baby und diese schönen neun Monate genießen und sich viel mehr positive Gedanken. Und ob es ein Junge oder Mädchen wird, ist doch wirklich ganz egal!

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