Abnehmen mit einer Saftdiät

Die Saftdiät ist ein Monodiät, bei der man ausschließlich frisch gepresste Obst-und Gemüse und keine feste Nahrung zu sich nimmt. Hauptsächlich dient diese vitaminreiche Art das Heilfasten zur Entgiftung des Körpers. Zwar wird man mit der Saftdiät auch abnehmen, zur langfristigen Gewichtsreduktion ist diese Diätform jedoch komplett ungeeignet.

Saftdiät – wie lange?

Eine Saftdiät sollte nicht mehr als wenige Tage (1-3 Tage) dauern, da man bei dieser Diät nur ungefähr 300 Kalorien am Tag zu sich nimmt und der Körper nicht mal annähernd ausreichend Eiweiße, Fette, Ballaststoffe und Kohlenhydrate bekommt, die er benötigt. Ernährt man sich eine Woche lang ausschließlich von Flüssignahrung, riskiert man bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Warum sollte man eine Saftdiät machen?

Ein verlangsamter Stoffwechsel, eine schlechte Verdauung, unregelmäßiger Stuhl, umweltliche Einflüsse und eine ungesunde Ernährung / Lebensweise führen zur Ansammlung von Giftstoffen im Körper und verlangsamen zudem auch die Fettverbrennung. Eine 1-2-tägige Saftdiät dient zur Entgiftung des Körpers, darüber hinaus verbessert das Saftfasten die Stoffwechsel-Funktion sowie die Verdauung. Eine Saftdiät empfiehlt sich 2 x im Jahr (Sommer & Winter).

So funktioniert die Saftdiät

Bei einer Saftdiät startet man den Tag immer mit einem Glas frisch ausgepressten Zitrussaft. Hierzu eignen sich auch Orangen, viel besser geeignet sind jedoch Zitronen oder Grapefruits. Hierzu presst man etwa 200 ml Saft aus den Zitrusfrüchten aus und trinkt den Saft pur oder mischt ihn mit etwas lauwarmen Wasser. Auch wenn der Saft etwas bitter schmecken sollte, darf man ihn wieder mit Zucker mit Honig süßen. Zitrusfrüchte sind vor allem am Morgen sehr empfehlenswert, da sie die Gallenproduktion steigern und die Leber stärken und somit auch die Entgiftung des Körpers anregen.

Im Prinzip ersetzt man die drei Hauptmahlzeiten durch jeweils ein 200-ml- Glas Saft. Ideal ist es natürlich, wenn die Säfte immer frisch zubereitet werden und nicht tagelang im Kühlschrank gelagert werden, damit die wertvollen Vitamine nicht verloren gehen. Besteht die Möglichkeit nicht, kann man auch auf Direktsäfte zurückgreifen, die es in gut sortierten Supermärkten oder Bio-Läden zu kaufen gibt. Da man mit der Saftdiät seinen Körper von Schadstoffen befreien will, versteht es sich von selbst, dass man nur Obst und Gemüse aus biologischem Anbau einkauft.

Gemüse-Fleisch-Brühen sind ebenfalls erlaubt, allerdings darf hierbei nur die abgeseihte klare Brühe getrunken werden. Es empfiehlt sich, das Saftfasten zweimal im Jahr durchzuführen. Während der kalten Jahreszeit kann man abgeseihte Gemüse- und Fleischsuppen trinken, in der warmen Jahreszeit empfehlen sich Säfte aus saisonalem Obst-Gemüse.

Vorteile der Saftdiät

So eine Saftdiät kann jede Menge positive Effekte mit sich bringen: Saftfasten verbessert das Verdauungssystem und kann das Allergien-Risiko reduzieren und die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln minimieren. Ferner fördert es die Freisetzung von schädlichen Giftstoffen aus dem Fettgewebe, erhöht die Konzentrationsfähigkeit und körperliche Fitness. Eine Saftdiät verringert das Risiko chronischer Erkrankungen, welche durch eine unausgewogene Ernährung und Stress entstehen können und fördert zudem auch noch eine schönere Haut.

Häufig wird das Saftfasten auch von Menschen missbraucht, die – aus welchen Gründen auch immer – möglichst schnell möglichst viele Kilos loszuwerden möchten. Das wird mit dieser Radikaldiät zwar auch gut gunktionieren, allerdings bleibt man nach dem Beenden der Diät nicht von dem allseits gefürchteten Jo-Jo-Effekt verschont. Wer sich also nach der Saftdiät weiterhin so ernährt wie bisher gewohnt, bekommt die verlorenen Kilos schnell wieder zurück und nimmt sogar noch zu! Die Saftdiät eignet sich nur für Menschen, die kerngesund sind und ansonsten keine gesundheitlichen Beschwerden (Herzprobleme, Diabetes, schwaches Immunsystem, Nierenprobleme) haben.